Posts mit dem Label do it yourself werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label do it yourself werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 9. Februar 2015

Selbst gesiedete Seife mit Swirl (Foto)

Ein weiteres Geschenk, dass gleich für mehrere Empfänger reichte, war eine selbst gesiedete Seife. Ich habe ja schon mal grundlegend erklärt, wie das mit dem Seifen Sieden funktioniert, deswegen werde ich das hier jetzt nicht wiederholen. 

Da ich diesmal eine farbige, beduftete Seife herstellen wollte, habe ich einen Seifenleim aus einem Pfund (500g) Fetten/Ölen  und der nötigen Menge Lauge, sowie Parfümöl angerührt, den ich dann in drei willkürliche Portionen geteilt habe. Zuvor hatte ich schon Seifenfarben in Öl angerührt und habe den Seifenleim dazugegeben. Das ganze gut durchgerührt und schön wars. Ich schätze, ich war auch etwas großzügig mit den Farben... Wie dem auch sei, das Rot gefällt mir eigentlich ganz gut, das Gelb ist so ein Senfgelb... - passt an sich auch gut zu diesem eher dunklen Rot, finde ich. In die verbleibende Portion Seifenleim habe ich dann Titandioxid gemisch, damit es weißer wird ^^

Das Ergebnis (die Reste davon, natürlich habe ich vergessen, das ganze Stück zu fotographieren -.-) sieht ihr hier:
Die angeschnittene Seife
Die Unterseite

Die Oberfläche

Die Art der Mustererstellung nennt man 'Swirl'. Das war mein erster Versuch und es sieht mal gar nicht so schlecht aus.

Dazu habe ich eine Portion weißen Seifenleim in eine kleine Kastenform aus Silikon geschüttet, dann was roten dabei, was gelben dabei, wieder weiß... immer so Kleckerweise. Am Schluss habe ich mit einem ausrangiertem Essstäbchen darin gerührt, als wollte ich Sahne unterheben ^.^ Vielleicht hätte ich noch etwas mehr rühren können. Außen ist es mir noch etwas zu viel Weiß.

Beduftet ist diese Seife mit einem Weihnachtsduft. Ich weiß gerade aber nicht mehr welcher von beiden (die ich bestellt hatte). Sie riecht aber lecker weihnachtlich, obwohl ich scheinbar echt sparsam mit dem Parfümöl war.

'Geschnitten' habe ich diesen Pfundsblock mit Hilfe eines im Baumarkt erstandenen Gestells, dass an sich dazu da ist, um auf Gehrung sägen zu können und einem Kleisterspachtel ^.^ Da der Block wie auf dem letzten Bild gut zu erkennen, eine Trapetzform hat, und dummerweise unten zu breit war für diese Gehrungsschiene, musste ich das ganze seitlich 'stellen', war unbequem, aber es hat offensichtlich funktioniert ^.^

Die Seife ist auch ziemlich schnell hart geworden. Ich habe der Laugenflüssigkeit auch Salz und Zucker zugefügt (Salz für die Härtung und Zucker für die Schaumstabilität) und die Form mit dem Seifenleim nachher bei 50-70°C in den Backofen geschoben. Ich nehme mal an, dass war ihr was warm... jedenfalls hat die Seife außen, entlang der Form, Bläßchen  bekommen - was ich aber ehrlich gesagt ganz hübsch finde. Die Bläßchen erkennt man vielleicht auf dem letzten Bild.


Montag, 2. Februar 2015

Make Up Tasche / Schlampermäppchen (Foto & Videoreferenz)


Ein weiteres Geschenk war eine kleine Tasche. Ich hatte es als kleines Schminktäschchen oder Make Up Tasche für unterwegs geplant, meine Schwester identifizierte es jedoch als mögliches Mäppchen. Und warum auch nicht?

Das fertige Ergebnis sieht wie folgt aus:
Tasche geschlossen
Tasche geöffnet - mit sichtbarem Futter




















Erst auf dem Foto ist mir aufgefallen, dass ich leider die Bänder mit unterschiedlicher Laufrichtung aufgenäht habe >.<

Das Ganze besteht aus dem unteren Ende eines Jeanshosenbeins. Ich wollte den Saum erhalten, der gibt oben den Abschluss, wo er auf das Futter trifft.

Ich muss zugeben, bei der Konstruktion war ich erst etwas unentschlossen. Ich wollte nicht einfach eine flache Tasche nähen, wo nur flache / platte Kleinigkeiten reinpasse. Sie sollte schon etwas 'Tiefe' haben. Trotzdem habe ich zunächst das Hosenbein flach hingelegt, jeweils eine Seitennaht an den Außenseiten, und habe die offene Seite mit der Schnittkante zugenäht. Eigentlich wollte ich einen Kreuzboden nähen, also die Ecken umschlagen wie beispielsweise bei H-Milchtüten... aber das wollte und wollte nicht klappen und es erschien mir unschön und wulstig. Dann bin ich über die weiter unten verlinkten Videoanleitung bei YouTube gestolpert. Da ich nun aber schon einen Schritt weiter war mit meiner voreilig gesetzten Naht, habe ich die Ecken quasi abgesteppt und anschließend abgeschnitten. Im Schnittmuster waren die Ecken bereits vorher schon ausgeschnitten.

Da ihr aber meinen Fehler nicht nachmachen braucht, könnt ihr für den Boden auf jedenfall den Schnitt verwenden, wie er in dem folgenden Video erklärt wird. Das funktioniert super! 
 
Für das Futter habe ich dann das Ganze noch mal aus einem Stück Baumwollstoff, der ehemals eine Tischdecke war wiederholt. Das Futter habe ich dann an der oberen Kante fein mit einem dicken Leinenzwirn eingenäht, so unauffällig wie es möglich war. Was leider vorne, wo der Jeansstoff starke Gebrauchsspuren, sprich der Stoff am Saum durchgescheuert ist, nicht so unauffällig geworden ist, wie ich es mir erhofft habe. Aber ich wollte auch nicht, dass das Ganze dort auseinander fällt.

Aber merke: die Bändchen zum Verschließen habe ich vor dem Futter aufgenäht, damit ich nicht ausversehen durch das Futter durchnähe o.ä..

Da der Boden nachher was wellig war, das Futter war scheinbar etwas größer ausgefallen als der Rest, habe ich dann entlang der kurzen Nähte an den Seiten noch mal das Futter mit dem Außenstoff mit einem Steppstich angenäht.

Mit diesem Geschenk hatte ich relativ früh begonnen, es aber wegen dem Boden immer wieder zur Seite gelegt. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich da viel zu kompliziert gedacht hab, und mir somit das Leben selbst schwer gemacht habe. Am Ende war es leider wieder ein mehr als auf den letzten Drücker fertiggestelltes Geschenk. Aber es war mir wichtig, es komplett von Hand zu nähen und dass es auch etwas praktisch nutzbares ist. (o=

Freitag, 23. Januar 2015

Sprudelnde Badebomben die zweite

Letztes Jahr habe ich ja zu Weihnachten sprudelnde Badebomben gemacht. Berichten zufolge waren die auch sehr gut. Entsprechend habe ich das Rezept wiederverwendet - mit leichten Veränderungen.
Ich wollte sie a) beduften und b) einfärben.
Also das Beduften war eher problemlos.
Allerdings ist mir ausversehen Wasser in die Schüssel mit dem Badebomben "Teig" gekommen und irgendwie hat es nicht so wirklich die sprudelnde Reaktion gezeigt, die ich geplant hatte. Außerdem war der Teig auch irgendwie nicht dazu geneigt fest zu werden in der Form.
Und die Farbe! Aus Versehen  ist mir da was viel Pigment in den Teig gerutscht. Auch bei Verdoppelung der Menge blieb die Farbe sehr intensiv. ...
Insgesamt habe ich sie dann natürlich nicht verschenkt. Nachdem ich die Förmchen dann einfach auf der Fensterbank habe stehen lassen ist das ganze tatsächlich fest geworden, so dass ich sie entformen konnte.
Gestern habe ich dann das Experiment gewagt mit so einer tief roten Badebombe zu baden.
Vorweg, es war eine wirklich, wirklich schlechte Idee. Jetzt weiß ich, dass das Pigment nicht wasserlöslich ist und auf der Oberfläche schwimmt. Da die Badebomben reichlich mit pflegenden Ölen versehen sind, klebte die Farbe dann am Badewannenrand  und an mir.
Am Ende musste ich mich 3×(!!!!) mit reichlich Duschgel abschrubben, bis die pflegenden Ölen eigentlich fast wieder komplett runter gewaschen waren. Nach einer knappen halben Stunde des Schrubbens hatte ich auch keine Lust mehr. Und beim Abtrocknen kam immernoch genug Farbe runter.
Und meine Badewanne erst! Ich habe versucht sie mit Essigreiniger und einer Bürste zu reinigen. Aber die Bürste hat einfach nicht genug von der kombinierten Fett-Pigmentschicht runtergenommen. Also bin ich umgestiegen auf Schwammtuch und Essigreiniger, was ganz gut ging so lange man das Tuch alle gefühlten 10cm^2 ausgewaschen hat.
Mir verging dann auch schnell die Lust und das Putzen war auch sehr anstrengend. Entsprechend ist meine Wanne noch nicht wieder komplett sauber.

Freitag, 26. Dezember 2014

Badepralinen (Fotos)

Es steht mal wieder Weihnachten vor der Tür und ich bin am DIYen.

Auf YouTube habe ich dieses Video zum Selber Machen von Badepralinen gefunden und es ist so furchtbar einfach, dass man es einfach mal ausprobieren muss. Ich habe zweierlei Varianten gemacht mit unterschiedlichen flüssigen Ölen und Duftölen.

Zutaten
20g Sheabutter
80g Kakaobutter
Die Zutaten
 3 EL Weizenkeimölg / Traubenkernöl
1 EL Emulgator (Lysolecitin flüssig)
Partiell nach Belieben (Apfel-Zimt)

Die flüssige Mischung bekommt hauptsächlich wegen des Emulgators eine dunkle goldgelbe Farbe.
Zubereitung
Die festen Öle in ein microwellengeeignetes Gefäß geben und auf Auftaustufe für Ca. 30 Sekunden schmelzen. Die übrigen Zutaten dazu geben und gut durchrühren. Anschließend in eine Pralinenform aus Silikon gießen und langsamen auskühlen lassen bis die Masse völlig hart geworden ist. Mit ein wenig Gefühl lassen sich die Pralinen auch gut ausformen.
Die befüllte Silikonform mit der noch flüssigen Mischung.

Zur Unterscheidung habe ich die Apfel-Zimt bedufteten mit kupferfarbenem Mica bepinselt.

Die fertigen Badepralinen haben unbehandelt eine helle Farbe, in etwa wie Margarine. 

Dienstag, 7. Januar 2014

Selbstgemachter Toilettenreiniger (Foto)

Ich habe all meinen Toilettenreiniger aufgebraucht. Ist aber nicht so schlimm, denn ich hab ja das 'Rezept' hier gefunden für einen selbstgemachten Toilettenreiniger und natürlich probier ich das jetzt mal aus!

Zunächst, der Link beinhaltet zwei Rezepte. Das obere ist für die Härtefälle, das zweite dagegen für den regulären Gebrauch. Da meine Kloschüssel erst ein knappes halbes Jahr alt ist und regelmäßige Reinigungen genießt, ist noch lange kein Bedarf für die Härtefallvariante.

Zutaten
Zutaten:
  • 1/2 (125g) Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1/2 (100ml) Tafelessig
  • 8 Tropfen Teebaumöl
  • 8 Tropfen ätherisches Lavendel Öl

Zubereitung:
Ich habe mich genau an die verlinkte Anleitung gehalten. Die Backsoda abgemessen, die Öle hinzugefügt - und war etwas frustriert, denn wie zu erwarten war, bildeten die Öle Klümpchen und haben sich nicht wirklich mit der Backsoda vermengen lassen. Dessen ungeachtet habe ich den bereits im Messbecher abgemessenen Tafelessig langsam hinzugefügt und mit einem Löffel umgerührt. Erwartungsgemäß haben Backsoda und Essig mit sprudelnd miteinander reagiert - weshalb man wirklich nur nach und nach und nicht die ganzen 100ml auf einmal hinzufügen sollte.

Anwendung:
Die 'gemischten' Zutaten.
Ich habe die Mischung sofort verwendet. Den Becher in dem ich es angemischt habe, habe ich zusammen mit dem Löffel mit dem ich das ganze durchgerührt habe ins Bad getragen und versucht mit etwas Schwung die Mischung auch unter den Rand der Kloschüssel zu bekommen, was halbwegs funktioniert hat. Nachdem ich den gesamten Inhalt auf die Kloschüssel verteilt hatte, kam die Klobürste zum Einsatz.
Da die Toilette keine sichtbaren Verschmutzung hatte, ist natürlich schwer einzuschätzen wie groß die Reinigungswirkung war. Ich lasse es erst mal einwirken.

Wie man im Foto rechts aber sehen kann, mischt sich das Natron nicht wirklich mit dem Essig, also hab ich es beim Verteilen immer wieder verrührt.

Eins kann ich jedoch schon sagen: 5 Tropfen jeweils vom Teebaumöl und dem Lavendelöl hätten auch völlig ausgereicht. Der Geruch ist sehr intensiv, aber es harmoniert erstaunlich gut ^.^ An sich mag ich den Geruch vom Teebaumöl eigentlich nicht, aber was nimmt man nicht auf sich, wenns denn auf natürliche Weise antibakteriell ist, gell?

Sonntag, 5. Januar 2014

Selbstgemachter Essigreiniger (Foto)

Ich hab diese Anleitung gefunden und MUSSTE es ausprobieren!


Zutaten
Meine Variante war Grapefruit Schalen und Japanisches Minzöl. An sich wuchert in meinem Garten ja Minze, aber jetzt im Winter ist auch die verdorrt. Verdammt! Aber dann hätte ich endlich noch mehr Verwendungsmöglichkeiten. Man kann nur so viel Pfefferminztee, Mojito und Hugo trinken, oder Joghurtdipps mit Minze verzehren.

Zutaten:
Schale von 1,5 Grapefruit
0,5L klaren Essig (Tafelessig)
~ 10 Tropfen Japanisches Minzöl
ausreichend großes Schraubglas

Werkzeug:
Messer
Messbecher
Brettchen

Es ist denkbar einfach:
Schäle eine Grapefruit, gibt die Schalen in das Schraubglas. Mess 0,5L Essig ab und gieß sie auf die Schalen in das Schraubglas. Anschlhießend träufle ca. 10 Tropfen Japanisches Minzöl dazu. Verschließe das Schraubglas und 'schüttle' es ein wenig. Dann lasse es für 2-3 Wochen einfach irgendwo stehen....

Nach ~3 Woche Ziehen
Ursprünglich hatte ich vor diesen Essigreiniger als Gaggeschenk an Weihnachten zu verschenken. Aber ich hatte die Mischung erst eine Woche vor Weihnachten angesetzt und nach nur einer Woche roch die Brühe auch einfach ... ekelhaft. Das wäre nicht mal als Gag lustig gewesen. Es stank abartig nach Essig und das Minzöl war sehr penetrant. Ich dachte schon 10 Tropfen sei eventuell zu viel des Guten gewesen. Auch die Schalen rochen... nicht mehr lecker. Aber ich habe das ganze jetzt einfach mal 3 Wochen insgesamt stehen lassen und dann noch mal daran gerochen - wer hätte es gedacht! - war positiv überrascht. Es riecht nun vornehmlich nach Grapefruit und nur dezent nach Minze. Der Essiggeruch ist fast gänzlich überdeckt. Insgesamt sieht es noch etwas unansehnlich aus.
Als nächstes werde ich die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und ggf. noch mal durch einen Filter o.ä. schütten, um eventuelle Schwebteilchen rauszuholen. Anschließend wird es in eine Sprühflasche umgefüllt.

Zur 'Waschleistung' kann ich natürlich noch nichts sagen. Aber ich denke, ich werde diesen Essig'reiniger' auf jeden Fall im Bad verwenden - liegt ja nahe, da dort am ehesten mit Kalkflecken zu kämpfen ist.


Mittwoch, 1. Januar 2014

Selbstgemachte Handwaschpaste - oder eher Seife im Glas? (Foto)

Unter all den Rezepten für hausgemachte Kosmetik- und Pflegeprodukte bin ich auch über eines für Haarschampoo gestolpert (unfassbar, wie viel ich in letzter Zeit online stolper XD). Zugegeben, dieses Rezept hat eine Nachbesserung erhalten... aber der eigentlich Punkt ist, für einige, vor allem waschaktive Produkte benötigt man (Flüssig-)Seife. Nun, die meisten der Seiten, die ich durchstöbert habe, sind englischsprachig und hauptsächlich amerikanischen Ursprungs, was sich deutlich in den verwendeten Maßeinheiten niederschlägt, aber auch in den Ausgangsprodukten, die sie verwenden. Die in dem zitierten Rezept verwendete Flüssigseife kenne ich nicht und spontan wüsste ich auch nicht, wo ich diese Art 'Schmierseife' kaufen könnte. Natürlich, man könnte einfach Schmierseife an sich kaufen - aber allein der Name... ich assoziiere mit sämtlichen Komposita des Wortes 'Schmier-' nur noch Schmierinfektion aka. wie bekomme ich einen Magen-Darm-Infekt - Nein Danke!

Außerdem erinnere ich mich noch daran, wie einfach die Seifenherstellung im Chemieunterricht war! Also googelt man ein wenig nach selbstgemachter Seife... Nun, vor ab möchte ich gleich meinen kleinen Informationsnotstand am Anfang dieser Aktion zugeben. In der Schule hatten wir Verseifungsvorgänge mit Kalilauge gemacht, was ausschließlich Schmierseife produziert. Man hätte gebrannten Kalk (oder ungebrannten?) zusetzen müssen, um feste Seife zu bekommen (man möge mich hier bitte korrigieren, sollte ich hier Unsinn von mir geben, ist schon gute 12 Jahre her ^.^). Benutzt man aber Natronlauge, muss man scheinbar nichts zusetzen, um am Ende eine feste Seife zu erhalten (aber auch hier kann man unterschiedliches im Netz lesen). Und alle Rezepte im Netz, die nicht in etwa 'schmelzen Sie den Glycerinblock, machen Sie ihn bunt und gießen Sie ihn in eine Form' lauteten, nannten Natronlauge als Lauge der Wahl zur Seifenherstellung. Und man glaub es kaum Ätznatron (NaOH), aus dem man durch Zugabe von der richtigen Menge Wasser Natronlauge herstellt, gibt es sogar bei Amazon zu kaufen! Und ich dachte schon, ich müsse in die Apotheke oder so.
So seh ich aus mit Schutzkleidung
Das ist deswegen erstaunlich, da es nicht unbedingt ungefährlich ist, mit Natronlauge zu arbeiten! Also bitte, wenn ihr Seife selber machen möchte, denkt an eure Sicherheit und Gesundheit und benutzt Schutzkleidung!
Schutzkleidung:
  • Schutzbrille
  • Handschuhe
  • Lange Ärmel
  • Alter Pulli / Schürze (optional)
  • ggf. Mundschutz
Aber zunächst einmal, ich wollte als erstes keine Shampoo machen, sondern eine Handwaschpaste. Man kennt die ja, mit 'Peelingeffekt', damit der Schmutz von den Händen geht. Ich dachte mir, da wäre ein Paste / seeeeehr dickflüssige Flüssigseife gerade gut. Nun, da ich Natronlauge verwendet habe, wird das wohl leider doch eher ein Stück Seife, aber zumindest Seife ^^;

Das Grundrezept habe ich bei About.com gefunden. Die Seite kann ich auch allgemein empfehlen, da David Fisher die Arbeitsschritte wirklich gut runterbricht und viel Informationen rund um den Seifenherstellungsprozess gibt. Das Layout der Seite mag etwas schwierig sein zu Anfang (mir fehlt eine klare Navigation), aber jeder Artikel ist glücklicherweise mit anderen Artikeln verknüft, so dass man auch mittendrin einsteigen könnte.
Das abgewogene Wasser
Außerdem verlinkt die Seite einige Laugenrechner!! Bitte auf keinen Fall einfach Lauge zusammenmischen und auf gut Glück rumexperimentieren!!!
Das abgewogene Ätznatron

Für die Lauge:
  • 76g Wasser
  • 26.975g Ätznatron (habe auf 26g abgerundet)





Das abgewogene Kokos Öl
Das abgewogene Oliven Öl
Die Öle
  • 160g Oliven Öl
  • 40g Kokos Öl








Die fertig angerührte Natronlauge
 Das körnige Ätznatron wird langsam dem Wasser zugefügt, nicht andersrum! Und bitte sehr aufpassen, da das Gemisch sich sehr stark erwärmt.
Die Natronlauge wird den zusammengemischten Ölen zugegeben









 Die Öle und die Lauge sollte etwa die selbe Temperatur haben, bevor man sie zusammenschüttet.


Und dann milchig werdende Mischung schön rühren...



Man sieht recht schnell, dass die Flüssigkeit milchig wird. Je mehr man rührt, desto milchiger wird sie. Nach und nach wird sie auch zähflüssiger. Allerdings dauert das mit dem Schneebesen echt lange. Ich hab das Gemisch noch recht dünnflüssig in kleine Glasschalen umgefüllt.

 In jede Glasschale habe ich ca. 2 Teelöffel leicht zerstoßenes Meersalz und kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale zugesetzt. Leider haben sich diese Peelingzutaten nicht so verhalten, wie ich das gern gehabt hätte. Ich wollte, dass sie gleichmäßig auf die Masse verteilt sind. Letztlich hat sich das Salz unten abgesetzt und die Schalen schwammen eher an der Oberfläche...

Die fertige Seifenmischung in Gläschen mit den 'peelenden' Zusätzen
Zum Abschluss standen die Schälchen im Backofen, der für ca. 30 Minuten auf 50°C lief, um die weitergehende Verseifung zu begünstigen.

Zwei der vier habe ich bereits verschenkt. Da die Gläschen keine Deckel haben, habe ich sie mit einem Stück Alufolie bedeckt und mit einem Gummi fixiert. Auf die Alufolie habe ich einen Ausdrücklichen Hinweiß angebracht, dass die Paste (oder vermutlich bis dahin das feste Stück Seife T_T) nicht vor dem 13.01.2014 verwendet werden soll! Sicher ist sicher.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Selbstgemachtes Bodyscrub [pflegendes Peeling] (Foto)

Noch mehr Pflegeprodukte! Genau genommen ist eine Freundin Schuld. Sie hatte auf Facebook einen Beitrag geteilt von DIY Home Decorating. Welcher Beitrag es genau war, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall interessant genug, weiter zu stöbern und im Verlauf dessen, über diverse Dinge zu stolpern. Eins der ersten 'Rezepte' für selbstgemachte Pflegeprodukte war ein Bodyscrub. Leider finde ich das Rezept selbst nicht mehr wieder, aber es führte auf jeden Fall zu anderen Rezepten auf ChickRX (ich glaube, man muss registriert sein, um sie zu sehen, sorry ^^ ist aber auf jedenfall interessant). 'Mein' Rezept ist dort nicht zu finden, so viel dazu. Aber das ursprüngliche Rezept beinhaltete Kokosraspeln ^.^

Nun, es geht um ein Kokos Bodyscrub. Ähnlich wie bei den Badebomben, habe ich mit trockenen und flüssigen Zutaten gearbeitet.

Trockene Zutaten:
  • ca. 100g Kokosraspeln
  • ca. 50g Brauner Rohrzucker
Ich hab es, wie man an der Küchenwage sehen kann, abgewogen, aber leider nicht aufgeschrieben, wie viel es tatsächlich war, mea culpa, mea maxima culpa!
 'Flüssige' Zutagen:
  • ca. 20g Kokosöl
  • ca. 20g Sheabutter
Jep, auch hier hab ich mir nicht aufgeschrieben, wie viel es war. Aber jeweils 20g sollte hinkommen...







Dann werden wieder die trockenen Zutaten vermengt. Die festen Öle werden 30 Sek. - 1 Min. auf niedriger Stufe in der Microwelle erwärmt. Vermutlich wird das Öl trotzdem ziemlich heiß, also lässt man es besser einen Moment auskühlen... bevor man es mit dem Zucker und den Kokosraspeln vermengt. Die Mischung riecht auf jeden Fall schon mal lecker ^.^


 

Anschließend kann man das nun fertige Bodyscrub in ein Behältnis füllen.

Nicht wundern, wenn das ganze klumpen sollte, oder irgendwie hart erscheint. Da hier mit festen Ölen gearbeitet wurde, härten diese auch wieder aus, sobald sie erkaltet sind. Das schöne an Kokosöl und Sheabutter ist, dass sie bei Körpertemperatur schmelzen. Es ist also kein Problem eine kleine Portion zu nehmen und einfach in der Dusche, wie ein Peeling zu benutzen. Die Öle beginnen schon in der Hand zu schmilzen. Und ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass man sich hinterher nicht einmal eincremen muss (o= Man spült einfach mit klarem Wasser die Kokos- und Zuckerrückstände vom Körper ab, und zurück bleibt eine zarte Haut, frei von toten Hautschuppen und bedeckt mit meinem feuchtigkeitsspenden Ölfilm, der schnell einzieht ^.^

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Bodyscrub! Und es war wirklich super einfach und schnell gemacht (o=

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sprudelndes Fußbad (Foto)

Was man als Badebomben für ein Vollbad machen kann, funktioniert auch als sprudelndes Fußbad - hab ich mir so gedacht. Also, gesagt getan (o=
Bei den Zutaten hab ich mir dann sogar ein wenig Gedanken gemacht, wie man das auf die Bedürfnisse von Füßen vielleicht besser anpassen könne. Was sind die Hauptprobleme bei Füßen? Schweißfüße, Stinkefüße und manche kämpfen ja auch mit Fußpilz... (was indirekt ja auch mit den Schweißfüßen irgendwie zusammenhängen mag, feuchtwarmes Klima und so). Also dachte ich mir, geben wir was Teebaumöl rein, das ist antiseptisch und wirkt in gewissem Grad auch gegen Fußpilz. Außerdem, ihr kennt ja sicher diese Deokristalle, noch eine kleine Prise Alaun, das mögen die Bakterien gar nicht, die für den unangenehmen Geruch den man mit Schweiß verbindet verantwortlich sind.

Die trockenen Zutaten:
  • 3/4 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1/3 Tasse Speisestärke (Maisstärke)
  • 1/3 Tasse Citronensäure
  • 1/6 Tasse Meersalz
  • 1/6 Tasse Epsom Salz (Magnesiumsulfat)
  • 1/2 Teelöffel Alaun (Kaliumaluminiumsulfat)
Die flüssigen Zutaten:
  • 1 Esslöffel Mandelöl
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Kokosöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Sheabutter
  • 20 Tropfen (= ~1 Teelöffel) Teebaumöl

Benötigtes Arbeitsmaterial:
  • 1 Schüssel
  • 1 Tasse
  • 1 Esslöffel
  • 1 Teelöffel
  • Förmchen (hier: Pralinenform aus Silikon)






Das Prinzip ist das selbe, wie bei den sprudelnden Badebomben: zuerst die trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen, dann die flüssigen Zutaten (außer dem Teebaumöl) in die Tasse geben, kurz in der Microwelle erwärmen, damit die Festen Öle schmilzen. Anschließend das Teebaumöl hinzufügen und gut die Öle in der Tasse umrühren. Dann den Inhalt der Tasse in die Schüssel mit den trockenen Zutaten schütten und das ganze gründlich vermischen.

Der Plan sah vor, dass die Masse anschließend in die bereitgestellte Pralinenform aus Silikon gepresst wird... Aber das stellte sich als deutlich schwieriger heraus, als es mit den Sternen z.B. war. Möglicherweise war diese Form zu weich... jedenfalls war es äußerst schwer die Masse möglichst fest hineinzupressen und gleichzeitig halbwegs die Herzform bei zu behalten. Ich hätte es nett gefunden, wenn kleine, fertigportionierte, sprudelnde Badebomben für ein Fußbad (ca. 5L) dabei rausgekommen wären. Die Masse hat für die 15 kleinen Herzen ausgereicht, den Rest habe ich in ein größeres Muffinförmchen mit Herzform gepresst.

An dem Konjunktiv erkennt man schon, dass es nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Beim Entformen sind die Herzen eins nach dem anderen zerbröselt. Nach dem ersten Versuch, dachte ich erst, lass sie noch was drin, vielleicht werden sie noch fester, aber das war leider nicht der Fall. Die Badebomben haben sich deutlich besser entformen lassen und ihre Form behalten. Die Herzen - sogar das große! - sind alle bis auf eins bis zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Da ich das Fußbad verschenken wollte, musste ich mir nun was anderes ausdenken. Letztlich habe ich es in Gläser abgefüllt mit einem Etiket, welches anweißt, man möge 2-3 TL auf 5L Wasser auflösen...

Hier nun die traurige Ausbeute meines Entformversuchs... Das eine tapfere Herz hat einen Ehrenplatz bekommen (ok, das kleine weiße Herz auf der weißen Arbeitsplatte wäre wirklich schwer zu erkennen gewesen....)

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, weshalb diese Badebomben sich so schlecht bzw. gar nicht entformen lassen wollten. Möglicherweise war der Anteil der 'flüssigen' Zutaten zu hoch... Vielleicht hätte ich dann noch deutlich länger warten müssen mit dem Entformen. Aber genau weiß ich es leider nicht. Es hätte auch einfach an der Form liegen können... Dazu muss ich das ganze vermutlich noch mal in leicht variierter Form ausprobieren, schätze ich.