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Freitag, 26. Dezember 2014

Badepralinen (Fotos)

Es steht mal wieder Weihnachten vor der Tür und ich bin am DIYen.

Auf YouTube habe ich dieses Video zum Selber Machen von Badepralinen gefunden und es ist so furchtbar einfach, dass man es einfach mal ausprobieren muss. Ich habe zweierlei Varianten gemacht mit unterschiedlichen flüssigen Ölen und Duftölen.

Zutaten
20g Sheabutter
80g Kakaobutter
Die Zutaten
 3 EL Weizenkeimölg / Traubenkernöl
1 EL Emulgator (Lysolecitin flüssig)
Partiell nach Belieben (Apfel-Zimt)

Die flüssige Mischung bekommt hauptsächlich wegen des Emulgators eine dunkle goldgelbe Farbe.
Zubereitung
Die festen Öle in ein microwellengeeignetes Gefäß geben und auf Auftaustufe für Ca. 30 Sekunden schmelzen. Die übrigen Zutaten dazu geben und gut durchrühren. Anschließend in eine Pralinenform aus Silikon gießen und langsamen auskühlen lassen bis die Masse völlig hart geworden ist. Mit ein wenig Gefühl lassen sich die Pralinen auch gut ausformen.
Die befüllte Silikonform mit der noch flüssigen Mischung.

Zur Unterscheidung habe ich die Apfel-Zimt bedufteten mit kupferfarbenem Mica bepinselt.

Die fertigen Badepralinen haben unbehandelt eine helle Farbe, in etwa wie Margarine. 

Dienstag, 31. Dezember 2013

Selbstgemachtes Bodyscrub [pflegendes Peeling] (Foto)

Noch mehr Pflegeprodukte! Genau genommen ist eine Freundin Schuld. Sie hatte auf Facebook einen Beitrag geteilt von DIY Home Decorating. Welcher Beitrag es genau war, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall interessant genug, weiter zu stöbern und im Verlauf dessen, über diverse Dinge zu stolpern. Eins der ersten 'Rezepte' für selbstgemachte Pflegeprodukte war ein Bodyscrub. Leider finde ich das Rezept selbst nicht mehr wieder, aber es führte auf jeden Fall zu anderen Rezepten auf ChickRX (ich glaube, man muss registriert sein, um sie zu sehen, sorry ^^ ist aber auf jedenfall interessant). 'Mein' Rezept ist dort nicht zu finden, so viel dazu. Aber das ursprüngliche Rezept beinhaltete Kokosraspeln ^.^

Nun, es geht um ein Kokos Bodyscrub. Ähnlich wie bei den Badebomben, habe ich mit trockenen und flüssigen Zutaten gearbeitet.

Trockene Zutaten:
  • ca. 100g Kokosraspeln
  • ca. 50g Brauner Rohrzucker
Ich hab es, wie man an der Küchenwage sehen kann, abgewogen, aber leider nicht aufgeschrieben, wie viel es tatsächlich war, mea culpa, mea maxima culpa!
 'Flüssige' Zutagen:
  • ca. 20g Kokosöl
  • ca. 20g Sheabutter
Jep, auch hier hab ich mir nicht aufgeschrieben, wie viel es war. Aber jeweils 20g sollte hinkommen...







Dann werden wieder die trockenen Zutaten vermengt. Die festen Öle werden 30 Sek. - 1 Min. auf niedriger Stufe in der Microwelle erwärmt. Vermutlich wird das Öl trotzdem ziemlich heiß, also lässt man es besser einen Moment auskühlen... bevor man es mit dem Zucker und den Kokosraspeln vermengt. Die Mischung riecht auf jeden Fall schon mal lecker ^.^


 

Anschließend kann man das nun fertige Bodyscrub in ein Behältnis füllen.

Nicht wundern, wenn das ganze klumpen sollte, oder irgendwie hart erscheint. Da hier mit festen Ölen gearbeitet wurde, härten diese auch wieder aus, sobald sie erkaltet sind. Das schöne an Kokosöl und Sheabutter ist, dass sie bei Körpertemperatur schmelzen. Es ist also kein Problem eine kleine Portion zu nehmen und einfach in der Dusche, wie ein Peeling zu benutzen. Die Öle beginnen schon in der Hand zu schmilzen. Und ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass man sich hinterher nicht einmal eincremen muss (o= Man spült einfach mit klarem Wasser die Kokos- und Zuckerrückstände vom Körper ab, und zurück bleibt eine zarte Haut, frei von toten Hautschuppen und bedeckt mit meinem feuchtigkeitsspenden Ölfilm, der schnell einzieht ^.^

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Bodyscrub! Und es war wirklich super einfach und schnell gemacht (o=

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sprudelndes Fußbad (Foto)

Was man als Badebomben für ein Vollbad machen kann, funktioniert auch als sprudelndes Fußbad - hab ich mir so gedacht. Also, gesagt getan (o=
Bei den Zutaten hab ich mir dann sogar ein wenig Gedanken gemacht, wie man das auf die Bedürfnisse von Füßen vielleicht besser anpassen könne. Was sind die Hauptprobleme bei Füßen? Schweißfüße, Stinkefüße und manche kämpfen ja auch mit Fußpilz... (was indirekt ja auch mit den Schweißfüßen irgendwie zusammenhängen mag, feuchtwarmes Klima und so). Also dachte ich mir, geben wir was Teebaumöl rein, das ist antiseptisch und wirkt in gewissem Grad auch gegen Fußpilz. Außerdem, ihr kennt ja sicher diese Deokristalle, noch eine kleine Prise Alaun, das mögen die Bakterien gar nicht, die für den unangenehmen Geruch den man mit Schweiß verbindet verantwortlich sind.

Die trockenen Zutaten:
  • 3/4 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1/3 Tasse Speisestärke (Maisstärke)
  • 1/3 Tasse Citronensäure
  • 1/6 Tasse Meersalz
  • 1/6 Tasse Epsom Salz (Magnesiumsulfat)
  • 1/2 Teelöffel Alaun (Kaliumaluminiumsulfat)
Die flüssigen Zutaten:
  • 1 Esslöffel Mandelöl
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Kokosöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Sheabutter
  • 20 Tropfen (= ~1 Teelöffel) Teebaumöl

Benötigtes Arbeitsmaterial:
  • 1 Schüssel
  • 1 Tasse
  • 1 Esslöffel
  • 1 Teelöffel
  • Förmchen (hier: Pralinenform aus Silikon)






Das Prinzip ist das selbe, wie bei den sprudelnden Badebomben: zuerst die trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen, dann die flüssigen Zutaten (außer dem Teebaumöl) in die Tasse geben, kurz in der Microwelle erwärmen, damit die Festen Öle schmilzen. Anschließend das Teebaumöl hinzufügen und gut die Öle in der Tasse umrühren. Dann den Inhalt der Tasse in die Schüssel mit den trockenen Zutaten schütten und das ganze gründlich vermischen.

Der Plan sah vor, dass die Masse anschließend in die bereitgestellte Pralinenform aus Silikon gepresst wird... Aber das stellte sich als deutlich schwieriger heraus, als es mit den Sternen z.B. war. Möglicherweise war diese Form zu weich... jedenfalls war es äußerst schwer die Masse möglichst fest hineinzupressen und gleichzeitig halbwegs die Herzform bei zu behalten. Ich hätte es nett gefunden, wenn kleine, fertigportionierte, sprudelnde Badebomben für ein Fußbad (ca. 5L) dabei rausgekommen wären. Die Masse hat für die 15 kleinen Herzen ausgereicht, den Rest habe ich in ein größeres Muffinförmchen mit Herzform gepresst.

An dem Konjunktiv erkennt man schon, dass es nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Beim Entformen sind die Herzen eins nach dem anderen zerbröselt. Nach dem ersten Versuch, dachte ich erst, lass sie noch was drin, vielleicht werden sie noch fester, aber das war leider nicht der Fall. Die Badebomben haben sich deutlich besser entformen lassen und ihre Form behalten. Die Herzen - sogar das große! - sind alle bis auf eins bis zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Da ich das Fußbad verschenken wollte, musste ich mir nun was anderes ausdenken. Letztlich habe ich es in Gläser abgefüllt mit einem Etiket, welches anweißt, man möge 2-3 TL auf 5L Wasser auflösen...

Hier nun die traurige Ausbeute meines Entformversuchs... Das eine tapfere Herz hat einen Ehrenplatz bekommen (ok, das kleine weiße Herz auf der weißen Arbeitsplatte wäre wirklich schwer zu erkennen gewesen....)

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, weshalb diese Badebomben sich so schlecht bzw. gar nicht entformen lassen wollten. Möglicherweise war der Anteil der 'flüssigen' Zutaten zu hoch... Vielleicht hätte ich dann noch deutlich länger warten müssen mit dem Entformen. Aber genau weiß ich es leider nicht. Es hätte auch einfach an der Form liegen können... Dazu muss ich das ganze vermutlich noch mal in leicht variierter Form ausprobieren, schätze ich.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Sprudelnde Badebomben (Fotos)

Scheinbar ist selbstgemachte Kosmetik derzeit total im Trend. Jedenfalls einmal über ein Rezept gestolpert für selbstgemachte Bodyscrubs (auch das habe ich natürlich ausprobiert, ist einfach genug), eröffnete sich mir eine fast unüberschaubare Vielzahl an Möglichkeiten.

Für mein erstes Experiment habe ich mich dann aber für die Badebomben entschieden. Zunächst fand ich diese Anleitung. Die führte mich weiter zu dieser Anleitung, die mir noch mehr zusagte. Letztlich bin ich keiner der beiden Anleitungen buchstabengetreu gefolgt. Aber ich gehe mal davon aus, dass es trotzdem gut funktionieren wird. Ich habe dann die Verhältnisse der Trockenzutanten vom ersten Rezept übernommen und insbesondere die Flüssigzutaten vom zweiten Rezept hab ich mit aufgenommen.
Trockene Zutaten

Zutaten:
Trocken:
  • 1 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 0,5 Tasse Zitronensäure
  • 0,25 Tasse Meer Salz (grob bis mittel gemahlen)
  • 0,25 Tasse Bittersalz / Epsom Salz (Magnesimsulfat)
  • 0,5 Tasse Maisstärke



Flüssig:
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 EL Weizenkeimöl
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Sheabutter
  • Grüner Tee (sollte die Masse nicht feucht genug sein)






Außerdem braucht man noch:
  • 1 ausreichend große Schüssel
  • 1 Tasse (microwellengeeignet)
  • 1 Esslöffel
  • 1Teelöffel
  • etwas um die Bomben zu formen (hier: 4 Sternförmige Silikonmuffinformen)
  • ggf. Handschuhe (Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe)

Zunächst misst und mischt man die trockenen Zutaten in die Schüssel. Dann reinigt man die Tasse und füllt dort die 'flüssigen' Zutaten hinein. Da sowohl Kokosöl wie auch Sheabutter am Stück kommen, muss das ganze erst einmal etwas erwärmt werden. Die Tasse wird für ca. 1 Minute bei einer sehr niedrigen Einstellung in die Microwelle gestellt. Wenn sich Kokusöl und Sheabutter aufgelöst haben, das ganze einmal gut umrühren, etwas abkühlen lassen und anschließend auf die gut durchmischten, trockenen Zutaten schütten.

Trockene Zutatenmischung links, flüssige Zutatenmischung rechts und die Muffinformen wo später die Masse rein soll
Um nun die flüssigen mit den trockenen Zutaten zu vermischen, empfehle ich Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe zu tragen - es sei denn, in fettigen Massen rummatschen ist genau euer Ding, dann lasst die weg! Außerdem finde ich es extrem praktisch ein extra 'Abtrockentuch' zur Hand zu haben, nur für solche Aktionen. (Genau genommen hab ich  nen ganzen Stoß inzwischen ^^).

Alles wird durchmischt. Ziel ist es, dass keine trockenen Reste überbleiben. Die Masse soll von der Konsistenz her etwa wie Plätzchenteig sein... bloß nicht zu flüssig! Sollte sie zu trocken sein, kann man vorsichtig etwas vom grünen Tee (oder Wasser oder...) hinzufügen. Da muss man aber schnell handeln, da sofort die Sprudelreaktion anfängt, die muss man 'ersticken', da sonst nix mehr übrig ist für das Bad später ^^ Ich habe glaub ich nur wenige Tropfen hinzugefügt und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt nötig war.
Wenn alles gut vermengt ist, füllt man es in die Förmchen um. Zunächst habe ich mich etwas schwer mit den Silikonförmchen getan. In der Anleitung stand, man solle es so fest zusammenpressen, wie nur irgend möglich, da sie sonst beim Entformen auseinander brächen. Und wir wollen ja nicht, dass die, mit viel Mühe in die Form gebrachten Badebomben auseinanderbrechen! Aber nach einer Weile hatte ich raus, wo ich außen gegendrücken musste, damit das ganze noch die Form eines Sterns behält, und wo zu viel Druck nur Frust produziert. Das ist wohl reine Gefühlssache - oder man wählt eine bessere (aka feste) Form, schätze ich.
Badebomben 'Teig' in den Silikonmuffinförmchen
 Zunächst war ich skeptisch, da das ganze irgendwie sehr instabil wirkte. Alle Badebomben, die ich kenne, sind wirklich fest... Aber nach ca. 6h merkte man schon, wie sie fester wurden. jetzt sind sie gut 23h in der Form und scheinen mir bald bereit entformt zu werden ^^;

Meine Teigmenge war genau ausreichend für vier Förmchen.
Das Abmessen hat nur einige Augenblicke gedauert, das Vermengen ca. 5 Minuten. Was ca. 20-25 Minuten in Anspruch genommen hat, war das Umfüllen und in den Förmchen Festpressen... Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass es sich lohnen wird ^^

Und hier das fertige Produkt