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Montag, 2. März 2015

Kalenderbilder (März) - Sternenhimmel, Nebel, Galaxie (Foto & Video)

Zu Weihnachten habe ich einen Kalender verschenkt. Ja, so einen zum Selbermachen. Für Januar und Februar hatte ich schon Bilder eingefügt, und für alle folgenden Monate - um es immer spannend und interessant zu halten - hatte ich einen Post-it eingeklebt, auf dem stand, dass es jeweils am 15. des vorherigen Monats das Bild für den betreffenden Monat geben sollte.
Ich gebe zu, mit dem März war ich jetzt schon was spät dran, den gab es erst am 1. März T_T

Im Januar gab es einen Linoleumdruck eines Buddah - weiß auf schwarzem Fotokarton.
Im Februar gab es fast nach PopArt Art ein Meer von Herzen mit schwarzer Tinte und Feder auf festem weißen Karton gezeichnet.

Und der März war dann endlich mal etwas farbiger.

Ich habe folgendes YouTube Video als Anleitung verwendet. Allerdings habe ich das uminöse Glossmittel weggelassen.
Verwendet habe ich folgende Utensilien:
  • Aquarellfarben von van Gogh
  • Aquarellblock von van Gogh 10x15cm
  • einen geeigneten Pinsel für Aquarellfarben (war bei dem Farbkasten dabei ^.^)
  • Acrylfarben (weiß, cyan und gelb)
  • einen Borstenpinsel für die Spritzer
  • einen feinen Haarpinsel für die Sterne
  • Wasser - viel

Wie im Video habe ich mit den hellen Farben angefangen - leider habe ich die einzelnen Zwischenschritte nicht fotographiert - und so lange sie noch nass waren in einander laufen lassen. Leider musste ich feststellen, dass die Farben doch deutlich schneller trocknen als ich gedacht habe, was einige Farbverläufe sehr erschwert hat.
Außerdem ist es gar nicht so einfach, das schwarz (und dunkel blau) mit reinzubringen, ohne, dass es in alles andere einblutetet.

Das fertige Bild sah dann so aus.
Letztlich war der feine Pinsel nicht so richtig geeignet um die ausstrahlenden Sterne zu malen. Ich finde sie etwas zu bulkig... und der Borstenpinsel, mit dem ich versucht habe die kleinen Sterntupfen / -spritzer zu machen, war wohl nicht hart genug. ich hätte mir etwas weniger Sprühnebel und mehr Tröpfchen gewünscht. Alles was ich bekommen habe waren längliche Kleckse und eben der Sprühregen, der mir eine Nuance zu fein war.

Mein Ergebnis sieht schon deutlich anders aus, als das aus dem Video - finde ich. Und erst gefiel es mir auch nicht so richtig, aber jetzt wo ich es mir noch mal so auf dem Foto anschaue, kommt mir der Gedanke, ob ich nicht vielleicht zu kritisch damit war. Mir gefällt besonders der übergang zum vermeintlich schwarzen an den Rändern. Und das Blasse mit rot/violett Nuancen... so vom anschauen gefielen mir die gelben und Orangen Flächen besser, aber die gefallen mir so im Gesamtbild nicht mehr so gut. Ich bin etwas hin und her gerissen.

Montag, 9. Februar 2015

Selbst gesiedete Seife mit Swirl (Foto)

Ein weiteres Geschenk, dass gleich für mehrere Empfänger reichte, war eine selbst gesiedete Seife. Ich habe ja schon mal grundlegend erklärt, wie das mit dem Seifen Sieden funktioniert, deswegen werde ich das hier jetzt nicht wiederholen. 

Da ich diesmal eine farbige, beduftete Seife herstellen wollte, habe ich einen Seifenleim aus einem Pfund (500g) Fetten/Ölen  und der nötigen Menge Lauge, sowie Parfümöl angerührt, den ich dann in drei willkürliche Portionen geteilt habe. Zuvor hatte ich schon Seifenfarben in Öl angerührt und habe den Seifenleim dazugegeben. Das ganze gut durchgerührt und schön wars. Ich schätze, ich war auch etwas großzügig mit den Farben... Wie dem auch sei, das Rot gefällt mir eigentlich ganz gut, das Gelb ist so ein Senfgelb... - passt an sich auch gut zu diesem eher dunklen Rot, finde ich. In die verbleibende Portion Seifenleim habe ich dann Titandioxid gemisch, damit es weißer wird ^^

Das Ergebnis (die Reste davon, natürlich habe ich vergessen, das ganze Stück zu fotographieren -.-) sieht ihr hier:
Die angeschnittene Seife
Die Unterseite

Die Oberfläche

Die Art der Mustererstellung nennt man 'Swirl'. Das war mein erster Versuch und es sieht mal gar nicht so schlecht aus.

Dazu habe ich eine Portion weißen Seifenleim in eine kleine Kastenform aus Silikon geschüttet, dann was roten dabei, was gelben dabei, wieder weiß... immer so Kleckerweise. Am Schluss habe ich mit einem ausrangiertem Essstäbchen darin gerührt, als wollte ich Sahne unterheben ^.^ Vielleicht hätte ich noch etwas mehr rühren können. Außen ist es mir noch etwas zu viel Weiß.

Beduftet ist diese Seife mit einem Weihnachtsduft. Ich weiß gerade aber nicht mehr welcher von beiden (die ich bestellt hatte). Sie riecht aber lecker weihnachtlich, obwohl ich scheinbar echt sparsam mit dem Parfümöl war.

'Geschnitten' habe ich diesen Pfundsblock mit Hilfe eines im Baumarkt erstandenen Gestells, dass an sich dazu da ist, um auf Gehrung sägen zu können und einem Kleisterspachtel ^.^ Da der Block wie auf dem letzten Bild gut zu erkennen, eine Trapetzform hat, und dummerweise unten zu breit war für diese Gehrungsschiene, musste ich das ganze seitlich 'stellen', war unbequem, aber es hat offensichtlich funktioniert ^.^

Die Seife ist auch ziemlich schnell hart geworden. Ich habe der Laugenflüssigkeit auch Salz und Zucker zugefügt (Salz für die Härtung und Zucker für die Schaumstabilität) und die Form mit dem Seifenleim nachher bei 50-70°C in den Backofen geschoben. Ich nehme mal an, dass war ihr was warm... jedenfalls hat die Seife außen, entlang der Form, Bläßchen  bekommen - was ich aber ehrlich gesagt ganz hübsch finde. Die Bläßchen erkennt man vielleicht auf dem letzten Bild.


Montag, 2. Februar 2015

Make Up Tasche / Schlampermäppchen (Foto & Videoreferenz)


Ein weiteres Geschenk war eine kleine Tasche. Ich hatte es als kleines Schminktäschchen oder Make Up Tasche für unterwegs geplant, meine Schwester identifizierte es jedoch als mögliches Mäppchen. Und warum auch nicht?

Das fertige Ergebnis sieht wie folgt aus:
Tasche geschlossen
Tasche geöffnet - mit sichtbarem Futter




















Erst auf dem Foto ist mir aufgefallen, dass ich leider die Bänder mit unterschiedlicher Laufrichtung aufgenäht habe >.<

Das Ganze besteht aus dem unteren Ende eines Jeanshosenbeins. Ich wollte den Saum erhalten, der gibt oben den Abschluss, wo er auf das Futter trifft.

Ich muss zugeben, bei der Konstruktion war ich erst etwas unentschlossen. Ich wollte nicht einfach eine flache Tasche nähen, wo nur flache / platte Kleinigkeiten reinpasse. Sie sollte schon etwas 'Tiefe' haben. Trotzdem habe ich zunächst das Hosenbein flach hingelegt, jeweils eine Seitennaht an den Außenseiten, und habe die offene Seite mit der Schnittkante zugenäht. Eigentlich wollte ich einen Kreuzboden nähen, also die Ecken umschlagen wie beispielsweise bei H-Milchtüten... aber das wollte und wollte nicht klappen und es erschien mir unschön und wulstig. Dann bin ich über die weiter unten verlinkten Videoanleitung bei YouTube gestolpert. Da ich nun aber schon einen Schritt weiter war mit meiner voreilig gesetzten Naht, habe ich die Ecken quasi abgesteppt und anschließend abgeschnitten. Im Schnittmuster waren die Ecken bereits vorher schon ausgeschnitten.

Da ihr aber meinen Fehler nicht nachmachen braucht, könnt ihr für den Boden auf jedenfall den Schnitt verwenden, wie er in dem folgenden Video erklärt wird. Das funktioniert super! 
 
Für das Futter habe ich dann das Ganze noch mal aus einem Stück Baumwollstoff, der ehemals eine Tischdecke war wiederholt. Das Futter habe ich dann an der oberen Kante fein mit einem dicken Leinenzwirn eingenäht, so unauffällig wie es möglich war. Was leider vorne, wo der Jeansstoff starke Gebrauchsspuren, sprich der Stoff am Saum durchgescheuert ist, nicht so unauffällig geworden ist, wie ich es mir erhofft habe. Aber ich wollte auch nicht, dass das Ganze dort auseinander fällt.

Aber merke: die Bändchen zum Verschließen habe ich vor dem Futter aufgenäht, damit ich nicht ausversehen durch das Futter durchnähe o.ä..

Da der Boden nachher was wellig war, das Futter war scheinbar etwas größer ausgefallen als der Rest, habe ich dann entlang der kurzen Nähte an den Seiten noch mal das Futter mit dem Außenstoff mit einem Steppstich angenäht.

Mit diesem Geschenk hatte ich relativ früh begonnen, es aber wegen dem Boden immer wieder zur Seite gelegt. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich da viel zu kompliziert gedacht hab, und mir somit das Leben selbst schwer gemacht habe. Am Ende war es leider wieder ein mehr als auf den letzten Drücker fertiggestelltes Geschenk. Aber es war mir wichtig, es komplett von Hand zu nähen und dass es auch etwas praktisch nutzbares ist. (o=

Freitag, 30. Januar 2015

1kg Stearin Kerze im Block (Foto)

Ein weiteres Weihnachtsgeschenk war eine Kerze im Würfelformat von über 1kg Gewicht. Hier für habe ich dieselbe Form wie für die Laternenkerze 2013 verwendet.

da ich schnell gemerkt habe, dass ich nicht genügend Wachs auf einmal schmelzen konnte, um die Kerze gleich in einem Rutsch zu gießen, musste ich improvisieren. Ursprünglich wollte ich eine Technik anwenden, wobei mittels einer Pipette extra farbiger Wachs punktuell eingefügt wird. Das kann hübsche Wölkchen und Farbverläufe ergeben.... Die Betonung liegt hier auf kann. nachdem ich es marginal übertrieben habe, und die Farbe sich zu schnell ausgebreitet hat, vor allem, als ich die nächste Ladung Wachs dazugegeben habe (natürlich habe ich nicht gewartet, bis ich die Form komplett voll hatte... wäre ja einfach gewesen - aber der Wachs ist auch einfach zu schnell abgekühlt in der Formt T_T), vermischte sich alles zu einem Einheitsbrei.

Statt einer weißen Kerze mit schwarzen Wölkchen war es eher ein sehr helles grau geworden...

Da die nächste Ladung wachs noch länger gebraucht hat zum Schmelzen, war der Wachs in der Form leider schon wieder etwas fester als beim ersten Versuch.... es ging so halbwegs als extra Schicht. Ich mutmaße mal, dass ich vielleicht was viel Schrumpfwachs zugefügt habe, und das Abwiegen war wohl auch eher ein gut gemeinter Versuch, aber nicht genau genug, oder was auch immer. Oder vielleicht ist Stearin auch einfach nicht geeignet um eine so große Kerze zu gießen, oder man muss den Wachs in einem Rutsch in die Form gießen....
Jedenfalls ist die Kerze stark zusammengeschrumpft, was das Entformen ehrlich gesagt erheblich einfacher gemacht hat, als ich befürchtet habe (nach dem Desaster mit der hohen Stumpenkerze und der Triolenform 2013 -.-). Leider hatte es aber auch Nebenwirkungen. Die Kerze hat Risse bekommen. Insgesamt sieht es etwas rustikal aus... aber naja, die Empfänger dieser Kerze waren scheinbar zufrieden damit. Insbesondere, dass es eine so große Kerze war, fanden sie toll.

Die Kerze von Oben (in Glasbehältnis)

Die Kerze von der Seite (in Glasbehältnis)











Auf den Fotos sieht man die markantesten Risse. Schade drum, denn dieses Monster hat etliches an Zeit gekostet, da ich den Wachs nur in kleinen Portionen schmelzen konnte. Vorallem, weil der Wachs auch super schnell wieder ausgekühlt ist und in seinem Glas im Wasserbad wieder anfing zu klumpen T_T

Freitag, 23. Januar 2015

Sprudelnde Badebomben die zweite

Letztes Jahr habe ich ja zu Weihnachten sprudelnde Badebomben gemacht. Berichten zufolge waren die auch sehr gut. Entsprechend habe ich das Rezept wiederverwendet - mit leichten Veränderungen.
Ich wollte sie a) beduften und b) einfärben.
Also das Beduften war eher problemlos.
Allerdings ist mir ausversehen Wasser in die Schüssel mit dem Badebomben "Teig" gekommen und irgendwie hat es nicht so wirklich die sprudelnde Reaktion gezeigt, die ich geplant hatte. Außerdem war der Teig auch irgendwie nicht dazu geneigt fest zu werden in der Form.
Und die Farbe! Aus Versehen  ist mir da was viel Pigment in den Teig gerutscht. Auch bei Verdoppelung der Menge blieb die Farbe sehr intensiv. ...
Insgesamt habe ich sie dann natürlich nicht verschenkt. Nachdem ich die Förmchen dann einfach auf der Fensterbank habe stehen lassen ist das ganze tatsächlich fest geworden, so dass ich sie entformen konnte.
Gestern habe ich dann das Experiment gewagt mit so einer tief roten Badebombe zu baden.
Vorweg, es war eine wirklich, wirklich schlechte Idee. Jetzt weiß ich, dass das Pigment nicht wasserlöslich ist und auf der Oberfläche schwimmt. Da die Badebomben reichlich mit pflegenden Ölen versehen sind, klebte die Farbe dann am Badewannenrand  und an mir.
Am Ende musste ich mich 3×(!!!!) mit reichlich Duschgel abschrubben, bis die pflegenden Ölen eigentlich fast wieder komplett runter gewaschen waren. Nach einer knappen halben Stunde des Schrubbens hatte ich auch keine Lust mehr. Und beim Abtrocknen kam immernoch genug Farbe runter.
Und meine Badewanne erst! Ich habe versucht sie mit Essigreiniger und einer Bürste zu reinigen. Aber die Bürste hat einfach nicht genug von der kombinierten Fett-Pigmentschicht runtergenommen. Also bin ich umgestiegen auf Schwammtuch und Essigreiniger, was ganz gut ging so lange man das Tuch alle gefühlten 10cm^2 ausgewaschen hat.
Mir verging dann auch schnell die Lust und das Putzen war auch sehr anstrengend. Entsprechend ist meine Wanne noch nicht wieder komplett sauber.

Freitag, 26. Dezember 2014

Badepralinen (Fotos)

Es steht mal wieder Weihnachten vor der Tür und ich bin am DIYen.

Auf YouTube habe ich dieses Video zum Selber Machen von Badepralinen gefunden und es ist so furchtbar einfach, dass man es einfach mal ausprobieren muss. Ich habe zweierlei Varianten gemacht mit unterschiedlichen flüssigen Ölen und Duftölen.

Zutaten
20g Sheabutter
80g Kakaobutter
Die Zutaten
 3 EL Weizenkeimölg / Traubenkernöl
1 EL Emulgator (Lysolecitin flüssig)
Partiell nach Belieben (Apfel-Zimt)

Die flüssige Mischung bekommt hauptsächlich wegen des Emulgators eine dunkle goldgelbe Farbe.
Zubereitung
Die festen Öle in ein microwellengeeignetes Gefäß geben und auf Auftaustufe für Ca. 30 Sekunden schmelzen. Die übrigen Zutaten dazu geben und gut durchrühren. Anschließend in eine Pralinenform aus Silikon gießen und langsamen auskühlen lassen bis die Masse völlig hart geworden ist. Mit ein wenig Gefühl lassen sich die Pralinen auch gut ausformen.
Die befüllte Silikonform mit der noch flüssigen Mischung.

Zur Unterscheidung habe ich die Apfel-Zimt bedufteten mit kupferfarbenem Mica bepinselt.

Die fertigen Badepralinen haben unbehandelt eine helle Farbe, in etwa wie Margarine. 

Sonntag, 5. Januar 2014

Selbstgemachter Essigreiniger (Foto)

Ich hab diese Anleitung gefunden und MUSSTE es ausprobieren!


Zutaten
Meine Variante war Grapefruit Schalen und Japanisches Minzöl. An sich wuchert in meinem Garten ja Minze, aber jetzt im Winter ist auch die verdorrt. Verdammt! Aber dann hätte ich endlich noch mehr Verwendungsmöglichkeiten. Man kann nur so viel Pfefferminztee, Mojito und Hugo trinken, oder Joghurtdipps mit Minze verzehren.

Zutaten:
Schale von 1,5 Grapefruit
0,5L klaren Essig (Tafelessig)
~ 10 Tropfen Japanisches Minzöl
ausreichend großes Schraubglas

Werkzeug:
Messer
Messbecher
Brettchen

Es ist denkbar einfach:
Schäle eine Grapefruit, gibt die Schalen in das Schraubglas. Mess 0,5L Essig ab und gieß sie auf die Schalen in das Schraubglas. Anschlhießend träufle ca. 10 Tropfen Japanisches Minzöl dazu. Verschließe das Schraubglas und 'schüttle' es ein wenig. Dann lasse es für 2-3 Wochen einfach irgendwo stehen....

Nach ~3 Woche Ziehen
Ursprünglich hatte ich vor diesen Essigreiniger als Gaggeschenk an Weihnachten zu verschenken. Aber ich hatte die Mischung erst eine Woche vor Weihnachten angesetzt und nach nur einer Woche roch die Brühe auch einfach ... ekelhaft. Das wäre nicht mal als Gag lustig gewesen. Es stank abartig nach Essig und das Minzöl war sehr penetrant. Ich dachte schon 10 Tropfen sei eventuell zu viel des Guten gewesen. Auch die Schalen rochen... nicht mehr lecker. Aber ich habe das ganze jetzt einfach mal 3 Wochen insgesamt stehen lassen und dann noch mal daran gerochen - wer hätte es gedacht! - war positiv überrascht. Es riecht nun vornehmlich nach Grapefruit und nur dezent nach Minze. Der Essiggeruch ist fast gänzlich überdeckt. Insgesamt sieht es noch etwas unansehnlich aus.
Als nächstes werde ich die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und ggf. noch mal durch einen Filter o.ä. schütten, um eventuelle Schwebteilchen rauszuholen. Anschließend wird es in eine Sprühflasche umgefüllt.

Zur 'Waschleistung' kann ich natürlich noch nichts sagen. Aber ich denke, ich werde diesen Essig'reiniger' auf jeden Fall im Bad verwenden - liegt ja nahe, da dort am ehesten mit Kalkflecken zu kämpfen ist.


Freitag, 3. Januar 2014

Kamm aus Horn (Foto)

Ich habe ja auch noch ein extra Mittelalterblog - aber ich hab mich entschlossen dort nur noch die Ergebnisse zu präsentieren, die Motivation dahinter bzw. den Nutzen davon, den historischen Hintergrund und wie es sich in der Praxis bewährt. Den 'Weg' dahin, die eigentliche Arbeit mit all seinen Arbeitsschriten, den Materialien, Werkzeugen etc. werde ich hier dokumentieren.

Nun, hier geht es, wie kann es im Moment anders sein, ebenfalls um ein Geschenk zu Weihnachten. Genauer gesagt war dieses Stück ein Wichtelgeschenk, welches auf der Weihnachtsfeier des Terra Coloniensis e.V.s am 30.11.2013 bereits die Besitzerin gewechselt hat.
Dummi Hornring von der Seite
Die Idee ist wirklich nicht neu, die hatte ich schon 2011 und hatte damals auch schon das Material gekauft. Aber dass ich gerade diese Person ziehe, war ein Zufall und der Gedanke die Idee einen Kamm aus Horn zu 'basteln' nun endlich umzusetzen, war dann wiederum eher spontan. Tatsächlich gebastelt habe ich am selben Tag, an dem ich den Kamm übergeben habe (o= hat ca. 2,5h gedauert, wenn ich mich nicht täusche.
Dummi Hornring von Oben

Ausgangsmaterial war ein Streifen Horn, ein Ring abgesägt von einem Horn eines Rindes (auch wenn ich mich frage, was das für ein Monsterrind gewesen sein muss, ich kann diese Ringe bald als Armband tragen - oh, neue Idee ^.^). Da ich den ursprünglichen Ring nicht fotografiert habe, hier als Dummie ein anderer, den ich noch habe.

Außerdem brauchte ich noch Werkzeug:
Verwendetes Werkzeug
  • Laubensäge
  • Säge (keine Ahnung wie die heißt, aber vom Zahnprofil etc. war die einfach super ^^)
  • Raspel (Pfeile kann man das nicht mehr nennen...)
  • Schleif- oder Schmirgelpapier in 3 Körnungen für Holz oder besser noch Metal
  • Schraubstock
Dummie Horn im Schraubstock
Den Hornring habe ich als erstes in den Schraubstock eingespannt und in zwei halbe Ringe halbiert. Das war fast noch das Schwierigste an der Sache. Mit der Laubsäge bin ich nicht sonderlich weit gekommen, da ich mit dieser auf unerklärliche Weise einfach total schief gesägt habe. Glücklicherweise fand ich vorort (im Werkkeller meines Onkels ^.^) noch eine andere Säge. Die war super. Mit dieser Säge konnte ich durchaus gerade sägen und es ging vor allem auch noch schneller.

Reste vom Horn, Außen- & Innenseite
Als das Horn dann halbiert war,  halbierte ich eine Hälfte wiederum, so dass ich zwei schmale Streifen mit Wölbung hatte. Einen dieser Streifen bearbeitete ich dann mit der Raspel, denn das Horn war an der Außenseite sehr rau und war nicht schön anzufassen. Nachdem die Außenseite halbwegs geglättet war, fiel mir allerdings auf, dass das ein ziemlich breiter Kamm würde, mit einer unpraktischen Krümmung auf diese Länge (außerdem wäre es wirklich ein Kampf und Krampf geworden die Zinken alle auf die Länge zu sägen...), also kürzte ich das gute Stück noch mal um einige Zentimeter, bis mir das Verhältnis von Länge zu Breite angenehm erschien (relativ zur Krümmung des Horns).

Dann wurde der Kammrohling noch mal mit der Raspel und anschließend mit dem Schleifpapier bearbeitet. Mit dem gröbsten, dass ich hatte, habe ich angefangen und mich zum feinen durchgearbeitet.
Anschließend habe ich alle Zinken von Hand mit der Laubsäge hinzugefügt. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig darüber, da ich auch bei den Zinken mit der Laubsäge nicht wirklich gerade sägen konnte und die Zinken deswegen nicht wirklich gleichmäßig aussehen. Auch zwischen den Zinken habe ich mit dem mittleren Schmiergelpapier einen eventuellen Grat entfernt und die Kanten ein wenig abgerundet.

Fertiger Kamm (Vorderseite 'außen')
An sich find ich das Endresultat gar nicht mal so häßlich. Ich habe den Kamm dann auch in allen Ansichten fotodokumentiert (o= Am ehesten stört mich noch, dass die Zinken z.T. doch was krumm und schief sind, was allerdings von der Rückseite eher auffällt als von der Vordersetite, wie ich finde.


Fertiger Kamm (Rückseite 'innen')

Fertiger Kamm, Seitenansicht.


Mittwoch, 1. Januar 2014

Selbstgemachte Handwaschpaste - oder eher Seife im Glas? (Foto)

Unter all den Rezepten für hausgemachte Kosmetik- und Pflegeprodukte bin ich auch über eines für Haarschampoo gestolpert (unfassbar, wie viel ich in letzter Zeit online stolper XD). Zugegeben, dieses Rezept hat eine Nachbesserung erhalten... aber der eigentlich Punkt ist, für einige, vor allem waschaktive Produkte benötigt man (Flüssig-)Seife. Nun, die meisten der Seiten, die ich durchstöbert habe, sind englischsprachig und hauptsächlich amerikanischen Ursprungs, was sich deutlich in den verwendeten Maßeinheiten niederschlägt, aber auch in den Ausgangsprodukten, die sie verwenden. Die in dem zitierten Rezept verwendete Flüssigseife kenne ich nicht und spontan wüsste ich auch nicht, wo ich diese Art 'Schmierseife' kaufen könnte. Natürlich, man könnte einfach Schmierseife an sich kaufen - aber allein der Name... ich assoziiere mit sämtlichen Komposita des Wortes 'Schmier-' nur noch Schmierinfektion aka. wie bekomme ich einen Magen-Darm-Infekt - Nein Danke!

Außerdem erinnere ich mich noch daran, wie einfach die Seifenherstellung im Chemieunterricht war! Also googelt man ein wenig nach selbstgemachter Seife... Nun, vor ab möchte ich gleich meinen kleinen Informationsnotstand am Anfang dieser Aktion zugeben. In der Schule hatten wir Verseifungsvorgänge mit Kalilauge gemacht, was ausschließlich Schmierseife produziert. Man hätte gebrannten Kalk (oder ungebrannten?) zusetzen müssen, um feste Seife zu bekommen (man möge mich hier bitte korrigieren, sollte ich hier Unsinn von mir geben, ist schon gute 12 Jahre her ^.^). Benutzt man aber Natronlauge, muss man scheinbar nichts zusetzen, um am Ende eine feste Seife zu erhalten (aber auch hier kann man unterschiedliches im Netz lesen). Und alle Rezepte im Netz, die nicht in etwa 'schmelzen Sie den Glycerinblock, machen Sie ihn bunt und gießen Sie ihn in eine Form' lauteten, nannten Natronlauge als Lauge der Wahl zur Seifenherstellung. Und man glaub es kaum Ätznatron (NaOH), aus dem man durch Zugabe von der richtigen Menge Wasser Natronlauge herstellt, gibt es sogar bei Amazon zu kaufen! Und ich dachte schon, ich müsse in die Apotheke oder so.
So seh ich aus mit Schutzkleidung
Das ist deswegen erstaunlich, da es nicht unbedingt ungefährlich ist, mit Natronlauge zu arbeiten! Also bitte, wenn ihr Seife selber machen möchte, denkt an eure Sicherheit und Gesundheit und benutzt Schutzkleidung!
Schutzkleidung:
  • Schutzbrille
  • Handschuhe
  • Lange Ärmel
  • Alter Pulli / Schürze (optional)
  • ggf. Mundschutz
Aber zunächst einmal, ich wollte als erstes keine Shampoo machen, sondern eine Handwaschpaste. Man kennt die ja, mit 'Peelingeffekt', damit der Schmutz von den Händen geht. Ich dachte mir, da wäre ein Paste / seeeeehr dickflüssige Flüssigseife gerade gut. Nun, da ich Natronlauge verwendet habe, wird das wohl leider doch eher ein Stück Seife, aber zumindest Seife ^^;

Das Grundrezept habe ich bei About.com gefunden. Die Seite kann ich auch allgemein empfehlen, da David Fisher die Arbeitsschritte wirklich gut runterbricht und viel Informationen rund um den Seifenherstellungsprozess gibt. Das Layout der Seite mag etwas schwierig sein zu Anfang (mir fehlt eine klare Navigation), aber jeder Artikel ist glücklicherweise mit anderen Artikeln verknüft, so dass man auch mittendrin einsteigen könnte.
Das abgewogene Wasser
Außerdem verlinkt die Seite einige Laugenrechner!! Bitte auf keinen Fall einfach Lauge zusammenmischen und auf gut Glück rumexperimentieren!!!
Das abgewogene Ätznatron

Für die Lauge:
  • 76g Wasser
  • 26.975g Ätznatron (habe auf 26g abgerundet)





Das abgewogene Kokos Öl
Das abgewogene Oliven Öl
Die Öle
  • 160g Oliven Öl
  • 40g Kokos Öl








Die fertig angerührte Natronlauge
 Das körnige Ätznatron wird langsam dem Wasser zugefügt, nicht andersrum! Und bitte sehr aufpassen, da das Gemisch sich sehr stark erwärmt.
Die Natronlauge wird den zusammengemischten Ölen zugegeben









 Die Öle und die Lauge sollte etwa die selbe Temperatur haben, bevor man sie zusammenschüttet.


Und dann milchig werdende Mischung schön rühren...



Man sieht recht schnell, dass die Flüssigkeit milchig wird. Je mehr man rührt, desto milchiger wird sie. Nach und nach wird sie auch zähflüssiger. Allerdings dauert das mit dem Schneebesen echt lange. Ich hab das Gemisch noch recht dünnflüssig in kleine Glasschalen umgefüllt.

 In jede Glasschale habe ich ca. 2 Teelöffel leicht zerstoßenes Meersalz und kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale zugesetzt. Leider haben sich diese Peelingzutaten nicht so verhalten, wie ich das gern gehabt hätte. Ich wollte, dass sie gleichmäßig auf die Masse verteilt sind. Letztlich hat sich das Salz unten abgesetzt und die Schalen schwammen eher an der Oberfläche...

Die fertige Seifenmischung in Gläschen mit den 'peelenden' Zusätzen
Zum Abschluss standen die Schälchen im Backofen, der für ca. 30 Minuten auf 50°C lief, um die weitergehende Verseifung zu begünstigen.

Zwei der vier habe ich bereits verschenkt. Da die Gläschen keine Deckel haben, habe ich sie mit einem Stück Alufolie bedeckt und mit einem Gummi fixiert. Auf die Alufolie habe ich einen Ausdrücklichen Hinweiß angebracht, dass die Paste (oder vermutlich bis dahin das feste Stück Seife T_T) nicht vor dem 13.01.2014 verwendet werden soll! Sicher ist sicher.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Selbstgemachtes Bodyscrub [pflegendes Peeling] (Foto)

Noch mehr Pflegeprodukte! Genau genommen ist eine Freundin Schuld. Sie hatte auf Facebook einen Beitrag geteilt von DIY Home Decorating. Welcher Beitrag es genau war, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall interessant genug, weiter zu stöbern und im Verlauf dessen, über diverse Dinge zu stolpern. Eins der ersten 'Rezepte' für selbstgemachte Pflegeprodukte war ein Bodyscrub. Leider finde ich das Rezept selbst nicht mehr wieder, aber es führte auf jeden Fall zu anderen Rezepten auf ChickRX (ich glaube, man muss registriert sein, um sie zu sehen, sorry ^^ ist aber auf jedenfall interessant). 'Mein' Rezept ist dort nicht zu finden, so viel dazu. Aber das ursprüngliche Rezept beinhaltete Kokosraspeln ^.^

Nun, es geht um ein Kokos Bodyscrub. Ähnlich wie bei den Badebomben, habe ich mit trockenen und flüssigen Zutaten gearbeitet.

Trockene Zutaten:
  • ca. 100g Kokosraspeln
  • ca. 50g Brauner Rohrzucker
Ich hab es, wie man an der Küchenwage sehen kann, abgewogen, aber leider nicht aufgeschrieben, wie viel es tatsächlich war, mea culpa, mea maxima culpa!
 'Flüssige' Zutagen:
  • ca. 20g Kokosöl
  • ca. 20g Sheabutter
Jep, auch hier hab ich mir nicht aufgeschrieben, wie viel es war. Aber jeweils 20g sollte hinkommen...







Dann werden wieder die trockenen Zutaten vermengt. Die festen Öle werden 30 Sek. - 1 Min. auf niedriger Stufe in der Microwelle erwärmt. Vermutlich wird das Öl trotzdem ziemlich heiß, also lässt man es besser einen Moment auskühlen... bevor man es mit dem Zucker und den Kokosraspeln vermengt. Die Mischung riecht auf jeden Fall schon mal lecker ^.^


 

Anschließend kann man das nun fertige Bodyscrub in ein Behältnis füllen.

Nicht wundern, wenn das ganze klumpen sollte, oder irgendwie hart erscheint. Da hier mit festen Ölen gearbeitet wurde, härten diese auch wieder aus, sobald sie erkaltet sind. Das schöne an Kokosöl und Sheabutter ist, dass sie bei Körpertemperatur schmelzen. Es ist also kein Problem eine kleine Portion zu nehmen und einfach in der Dusche, wie ein Peeling zu benutzen. Die Öle beginnen schon in der Hand zu schmilzen. Und ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass man sich hinterher nicht einmal eincremen muss (o= Man spült einfach mit klarem Wasser die Kokos- und Zuckerrückstände vom Körper ab, und zurück bleibt eine zarte Haut, frei von toten Hautschuppen und bedeckt mit meinem feuchtigkeitsspenden Ölfilm, der schnell einzieht ^.^

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Bodyscrub! Und es war wirklich super einfach und schnell gemacht (o=

Sonntag, 29. Dezember 2013

Kerzengießen zu Weihnachten 2013 - mit kleinen Problemen (Foto)

Da mein Wachsvorrat zuneige ging, habe ich bei eBay erstmal Wachs gekauft. 5kg Paraffin, 5kg Stearingwachs.

Aus den Resten hab ich eine Pyramidenkerze gegossen und den größten Teil einer Laternenkerze. Für die Laternenkerze musste ich schon nach und nach neues Paraffinwachs zumischen. Bei der letzten Wand und dem Boden fällt dann auf, dass das neue Wachs nicht leicht transparent aushärtet, sondern nahezu weiß. Dass es so ein Mischmasch geworden ist, fand ich natürlich nur mäßig gut.
 Hier sieht man die drei bereits gegossenen Seiten (hauptsächlich Restwachs). Laut Anleitung, die mit der Form geliefert wurde, kann man die Form auf etwas, das als Sockel fungiert stellen (hier eine blaue Dessertschale), damit die Form möglichst eben steht und man eine 5-10mm dicke Wachsschicht gießen kann. Der Sockel soll vorallem die Lippe, die am oberen Rand ist, ausgleichen, welche der Form sonst leichtes Gefälle verleihen würde.
Der dunkle Streifen an der Unterseite der Form ist ein streifen (Bundeswehr)Panzertape - in Ermangelung irgendeines anderen Klebebandes - welches den Wachs am Auslaufen hindern soll.
Hier noch mal die Ansicht der beiden anderen Seitenwände. In zwei der vier Wände habe ich Gewürze mit eingegossen. Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Piment und  kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale ^^ Wenn man nah genug an der Kerze ist, kann man die Gewürze sogar riechen.

Die Pyramidenkerzen hab ich jetzt nicht abgelichtet. Die sind aber vergleichsweise gut geworden. Die große Stumpenkerze und die Triole sind dafür aber leider ein Desaster geworden.

Aber eins nach dem anderen. Schon bei der letzten Wand der Laternenkerze ist mir aufgefallen, dass das neue Wachs weniger transparent ist. Beim Boden der Laternenkerze hat es mich ja nicht sonderlich gestört, den sieht man ja so gut wie nie. Richtig aufgefallen ist es aber, als ich eine der Pyramidenkerzen, die mit Wachs-Breakies gefüllt war, mit purem, ungefärbten Wachs aufgefüllt hab. Für dieses Wachs braucht man wirklich keine weiße Wachsfarbe.... Nun, zum Glück waren die Wachs-Breakies recht dunkel (lila) und man sieht sie noch ein wenig, zumindest, wo sie die Form berührt haben. Aber ich denke, damit sind die Breakies Kerzen ersteinmal 'gestorben' bis ich wieder 'vernünftigen' Wachs habe.

Warum sage ich 'vernünftigen' Wachs? Nur weil er eben milchiger, weniger durchscheinend ist? Nein. Schaut euch mal hier die Unterseite der Stumpenkerze an! Da habe ich schon 4-5 Mal Wachs drauf geschüttet um den Krater auszugleichen. Aber der Wachs zieht sich nicht nur zusammen und hinterlässt Krater, sondern wölbt sich auch teilweise nach oben und formt kleine Berge o.O Sieht furchtbar aus...
Und wer genau hinschaut, sieht auch, dass kein Docht mehr in der Form ist. Ja, die Kerze steckt noch in der Form - ohne Docht! Der blöde Wachs ist kaum in den Docht eingezogen und die Kerze steckt so fest in der Form, dass ich, trotz vorsichtigem Ziehen, plötzlich den Docht in der Hand hatte! Dabei stand die Kerze zuvor schon knapp 24h im Kühlschrank. Ich hatte sogar versucht die Form von außen ein wenig mit dem Fön zu erwärmen, aber es hat alles nichts geholfen. Nun kann ich sehen, wie ich den Wachs wieder aus der Form bekomme. Dabei fand ich die Farbgebung der Kerze eigentlich ganz hübsch. Leider weiß ich auch nicht mehr, bis wie viel Grad diese Form aushält....

Und mir schwant, ich werde das gleiche Problem mit meiner Triolenkerze haben. Das war das erste Mal, dass ich sie verwenden wollte! Leider sieht man auf dem Foto hier die marmorierung nicht so schön. Noch ist der Docht drin, aber ich weiß trtozdem nicht, wie ich das ganze noch retten soll. Die Kerzen zeigen auch in den Formen schon Sprünge/Risse ...

Als ich dem Verkäufer diese Probleme berichtete, meinte er, sowas käme vor, wenn der Wachs zu heiß geworden ist.  Bisher hatte ich solche Probleme einfach nicht, Ich habe die Wachspastillen in ein sauberes Schraubglas geschüttet, in einen Topf mit Wasser gestellt und habe das ganze so auf mittlerer Stufe erwärmt, bis der Wachs geschmolzen war. Anschließend ist er in die vorbereitete Form gewandert und ich musste nur warten, bis der Wachs ausgekühlt und ausgehärtet war um meine fertige Kerze zu entformen.
Und jetzt?! Bin ich mächtig abgefuckt. Nun hab ich mir extra ein Wachstermometer bestellt, und teste aus, ob es wirklich daran lag. Denn ich habe 5kg von diesem blöden Wachs -.- Wenns beim nächsten Versuch auch nicht klappt, schick ich die Scheiße zurück...

Letztlich wollte ich die zwei Kerzen ja verschenken - was ja nun offensichtlich nicht geklappt hat.

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Sprudelndes Fußbad (Foto)

Was man als Badebomben für ein Vollbad machen kann, funktioniert auch als sprudelndes Fußbad - hab ich mir so gedacht. Also, gesagt getan (o=
Bei den Zutaten hab ich mir dann sogar ein wenig Gedanken gemacht, wie man das auf die Bedürfnisse von Füßen vielleicht besser anpassen könne. Was sind die Hauptprobleme bei Füßen? Schweißfüße, Stinkefüße und manche kämpfen ja auch mit Fußpilz... (was indirekt ja auch mit den Schweißfüßen irgendwie zusammenhängen mag, feuchtwarmes Klima und so). Also dachte ich mir, geben wir was Teebaumöl rein, das ist antiseptisch und wirkt in gewissem Grad auch gegen Fußpilz. Außerdem, ihr kennt ja sicher diese Deokristalle, noch eine kleine Prise Alaun, das mögen die Bakterien gar nicht, die für den unangenehmen Geruch den man mit Schweiß verbindet verantwortlich sind.

Die trockenen Zutaten:
  • 3/4 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1/3 Tasse Speisestärke (Maisstärke)
  • 1/3 Tasse Citronensäure
  • 1/6 Tasse Meersalz
  • 1/6 Tasse Epsom Salz (Magnesiumsulfat)
  • 1/2 Teelöffel Alaun (Kaliumaluminiumsulfat)
Die flüssigen Zutaten:
  • 1 Esslöffel Mandelöl
  • 1 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Kokosöl
  • 1 Teelöffel ('gehäuft') Sheabutter
  • 20 Tropfen (= ~1 Teelöffel) Teebaumöl

Benötigtes Arbeitsmaterial:
  • 1 Schüssel
  • 1 Tasse
  • 1 Esslöffel
  • 1 Teelöffel
  • Förmchen (hier: Pralinenform aus Silikon)






Das Prinzip ist das selbe, wie bei den sprudelnden Badebomben: zuerst die trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen, dann die flüssigen Zutaten (außer dem Teebaumöl) in die Tasse geben, kurz in der Microwelle erwärmen, damit die Festen Öle schmilzen. Anschließend das Teebaumöl hinzufügen und gut die Öle in der Tasse umrühren. Dann den Inhalt der Tasse in die Schüssel mit den trockenen Zutaten schütten und das ganze gründlich vermischen.

Der Plan sah vor, dass die Masse anschließend in die bereitgestellte Pralinenform aus Silikon gepresst wird... Aber das stellte sich als deutlich schwieriger heraus, als es mit den Sternen z.B. war. Möglicherweise war diese Form zu weich... jedenfalls war es äußerst schwer die Masse möglichst fest hineinzupressen und gleichzeitig halbwegs die Herzform bei zu behalten. Ich hätte es nett gefunden, wenn kleine, fertigportionierte, sprudelnde Badebomben für ein Fußbad (ca. 5L) dabei rausgekommen wären. Die Masse hat für die 15 kleinen Herzen ausgereicht, den Rest habe ich in ein größeres Muffinförmchen mit Herzform gepresst.

An dem Konjunktiv erkennt man schon, dass es nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Beim Entformen sind die Herzen eins nach dem anderen zerbröselt. Nach dem ersten Versuch, dachte ich erst, lass sie noch was drin, vielleicht werden sie noch fester, aber das war leider nicht der Fall. Die Badebomben haben sich deutlich besser entformen lassen und ihre Form behalten. Die Herzen - sogar das große! - sind alle bis auf eins bis zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Da ich das Fußbad verschenken wollte, musste ich mir nun was anderes ausdenken. Letztlich habe ich es in Gläser abgefüllt mit einem Etiket, welches anweißt, man möge 2-3 TL auf 5L Wasser auflösen...

Hier nun die traurige Ausbeute meines Entformversuchs... Das eine tapfere Herz hat einen Ehrenplatz bekommen (ok, das kleine weiße Herz auf der weißen Arbeitsplatte wäre wirklich schwer zu erkennen gewesen....)

Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, weshalb diese Badebomben sich so schlecht bzw. gar nicht entformen lassen wollten. Möglicherweise war der Anteil der 'flüssigen' Zutaten zu hoch... Vielleicht hätte ich dann noch deutlich länger warten müssen mit dem Entformen. Aber genau weiß ich es leider nicht. Es hätte auch einfach an der Form liegen können... Dazu muss ich das ganze vermutlich noch mal in leicht variierter Form ausprobieren, schätze ich.

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Sprudelnde Badebomben (Fotos)

Scheinbar ist selbstgemachte Kosmetik derzeit total im Trend. Jedenfalls einmal über ein Rezept gestolpert für selbstgemachte Bodyscrubs (auch das habe ich natürlich ausprobiert, ist einfach genug), eröffnete sich mir eine fast unüberschaubare Vielzahl an Möglichkeiten.

Für mein erstes Experiment habe ich mich dann aber für die Badebomben entschieden. Zunächst fand ich diese Anleitung. Die führte mich weiter zu dieser Anleitung, die mir noch mehr zusagte. Letztlich bin ich keiner der beiden Anleitungen buchstabengetreu gefolgt. Aber ich gehe mal davon aus, dass es trotzdem gut funktionieren wird. Ich habe dann die Verhältnisse der Trockenzutanten vom ersten Rezept übernommen und insbesondere die Flüssigzutaten vom zweiten Rezept hab ich mit aufgenommen.
Trockene Zutaten

Zutaten:
Trocken:
  • 1 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 0,5 Tasse Zitronensäure
  • 0,25 Tasse Meer Salz (grob bis mittel gemahlen)
  • 0,25 Tasse Bittersalz / Epsom Salz (Magnesimsulfat)
  • 0,5 Tasse Maisstärke



Flüssig:
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 EL Weizenkeimöl
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Sheabutter
  • Grüner Tee (sollte die Masse nicht feucht genug sein)






Außerdem braucht man noch:
  • 1 ausreichend große Schüssel
  • 1 Tasse (microwellengeeignet)
  • 1 Esslöffel
  • 1Teelöffel
  • etwas um die Bomben zu formen (hier: 4 Sternförmige Silikonmuffinformen)
  • ggf. Handschuhe (Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe)

Zunächst misst und mischt man die trockenen Zutaten in die Schüssel. Dann reinigt man die Tasse und füllt dort die 'flüssigen' Zutaten hinein. Da sowohl Kokosöl wie auch Sheabutter am Stück kommen, muss das ganze erst einmal etwas erwärmt werden. Die Tasse wird für ca. 1 Minute bei einer sehr niedrigen Einstellung in die Microwelle gestellt. Wenn sich Kokusöl und Sheabutter aufgelöst haben, das ganze einmal gut umrühren, etwas abkühlen lassen und anschließend auf die gut durchmischten, trockenen Zutaten schütten.

Trockene Zutatenmischung links, flüssige Zutatenmischung rechts und die Muffinformen wo später die Masse rein soll
Um nun die flüssigen mit den trockenen Zutaten zu vermischen, empfehle ich Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe zu tragen - es sei denn, in fettigen Massen rummatschen ist genau euer Ding, dann lasst die weg! Außerdem finde ich es extrem praktisch ein extra 'Abtrockentuch' zur Hand zu haben, nur für solche Aktionen. (Genau genommen hab ich  nen ganzen Stoß inzwischen ^^).

Alles wird durchmischt. Ziel ist es, dass keine trockenen Reste überbleiben. Die Masse soll von der Konsistenz her etwa wie Plätzchenteig sein... bloß nicht zu flüssig! Sollte sie zu trocken sein, kann man vorsichtig etwas vom grünen Tee (oder Wasser oder...) hinzufügen. Da muss man aber schnell handeln, da sofort die Sprudelreaktion anfängt, die muss man 'ersticken', da sonst nix mehr übrig ist für das Bad später ^^ Ich habe glaub ich nur wenige Tropfen hinzugefügt und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt nötig war.
Wenn alles gut vermengt ist, füllt man es in die Förmchen um. Zunächst habe ich mich etwas schwer mit den Silikonförmchen getan. In der Anleitung stand, man solle es so fest zusammenpressen, wie nur irgend möglich, da sie sonst beim Entformen auseinander brächen. Und wir wollen ja nicht, dass die, mit viel Mühe in die Form gebrachten Badebomben auseinanderbrechen! Aber nach einer Weile hatte ich raus, wo ich außen gegendrücken musste, damit das ganze noch die Form eines Sterns behält, und wo zu viel Druck nur Frust produziert. Das ist wohl reine Gefühlssache - oder man wählt eine bessere (aka feste) Form, schätze ich.
Badebomben 'Teig' in den Silikonmuffinförmchen
 Zunächst war ich skeptisch, da das ganze irgendwie sehr instabil wirkte. Alle Badebomben, die ich kenne, sind wirklich fest... Aber nach ca. 6h merkte man schon, wie sie fester wurden. jetzt sind sie gut 23h in der Form und scheinen mir bald bereit entformt zu werden ^^;

Meine Teigmenge war genau ausreichend für vier Förmchen.
Das Abmessen hat nur einige Augenblicke gedauert, das Vermengen ca. 5 Minuten. Was ca. 20-25 Minuten in Anspruch genommen hat, war das Umfüllen und in den Förmchen Festpressen... Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass es sich lohnen wird ^^

Und hier das fertige Produkt