Die Tage werden kürzer, es wird immer früher dunkler und wer sich draußen bewegt, sollte dafür sorgen gut sichtbar zu sein. Das hatte ich auch beim Reiten vor, aber die reflektierenden Ausreitdecken sind nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Zum einen sind sie meist nur gelb, mit wenig reflektierenden Streifen o.ä., zum anderen sind sie aus meist wasserabweisendem Material, was nicht unbedingt für atmungsaktiv steht. Da mein Pferd aber schnell und stark schwitzt, auch im Winter, hätte ich gerne was leichtes. Ich meinte mich zu erinnern letztes Jahr eine Asteitdecke aus hineingeben Mesh gesehen zu haben auf Amazon, doch leider finde ich die nicht wieder. Schade, das wäre ideal gewesen.
Natürlich kam mir der Gedanke selbst eine zu nähen. Aber ich scheitere gerade daran überhaupt neongelben (oder überhaupt gelben) Meshstoff im Internet zum Verkauf zu finden. Da ich aber eine Laufwarnweste aus dem Material habe, weiß ich, dass es so was gibt.
Mir scheint, das ist eine echte Marktlücke. Eine so gemeine, die ich mir nicht mal selber schließen kann derzeit. Reflektierende Litzen zum Aufnähen kann man ja problemlos kaufen. Ich hatte sogar schon überlegt ob ich nicht weißen Meshstoff kaufen soll und den dann neon gelb einfärben - aber neongelbe Textilfarbe habe ich auch nicht gefunden, nur solche um auf Stoff zu malen.
Hier dreht es sich um Kreatives und Nützliches, Schmückendes und Funktionales. Dieses Blog dokumentiert meine Bemühungen im Bereich des Selbstgemachten zu dokumentieren. Immer mal wieder wird hier ein Projekt vorgestellt, sei es etwas gemaltes, gebackenes, gebasteltes, gebautes, gemischtes, gefilztes, genähtes.... usw. Neue Einträge gibt es montags und freitags.
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Sonntag, 8. November 2015
Freitag, 6. Februar 2015
Nachtrag: Sprudelnde Badebomben die zweite
Ich habe ja von dem Badebombenfiasko berichtet.
In der darauf folgenden Woche habe ich meine Wanne noch 4x geschrubbt. Es war mir dann aber alles zu mühselig, trotzdem wollte ich meine Wanne auch wieder zum Baden nutzen können.
Also habe ich schlussendlich zu den etwas aggressiveren Reinigungsmitteln gegriffen. Ein chlorhaltiger Reiniger in der großen blauen Kunststoffflasche, den vermutlich jeder schon mal im Geschäft gesehen hat. Das Zeug stinkt abartig nach Chlor und löst bei mir immer Assoziationen mit Schwimmbad aus - aber ganz ehrlich, wenn ich an Schwimmbäder denke, denke ich nicht unbedingt an Sauberkeit T_T. ABER: Es hat geholfen. Natürlich habe ich dabei brav Einhalhandschuhe getragen, da ich den Reiniger nicht nennenswert verdünnt habe.
Es brauchte immer noch zwei Reinigungsgänge mit dem Chlorreiniger, aber es zeigte deutlich mehr Erfolg, als der Essigreiniger. Normalerweise putze ich mein Bad immer nur mit dem Essigreiniger - hilft gut gegen Kalkflecken und Essig selbst hat ja auch schon desinfizierende Eigenschaften, wie schon die Altforderen wussten (o=
Aber nach dem Zweiten Durchgang war meine Wanne so sauber... ich schätze, so sauber war sie seit 20 Jahren nicht.
Anschließend habe ich alle Reste dieses Badebombenexperiments im Restmüll entsorgt.... -.- Schade um die Rohstoffe, aber das war eine Mühe, die ich mir nicht noch mal machen möchte und auch sonst niemandem zumuten möchte.
Leider habe ich die Wanne nicht fotographiert, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, es war ein FIASKO. Meine Wanne ist eigentlich Bahamabeige - danach war sie versehen mit einem sehr breiten Streifenmuster in tiefem Ziegelrot T_T Und ich sah aus als hätte ich eine Mischung aus starker Sonnenbräune und Sonnenbrand.
In der darauf folgenden Woche habe ich meine Wanne noch 4x geschrubbt. Es war mir dann aber alles zu mühselig, trotzdem wollte ich meine Wanne auch wieder zum Baden nutzen können.
Also habe ich schlussendlich zu den etwas aggressiveren Reinigungsmitteln gegriffen. Ein chlorhaltiger Reiniger in der großen blauen Kunststoffflasche, den vermutlich jeder schon mal im Geschäft gesehen hat. Das Zeug stinkt abartig nach Chlor und löst bei mir immer Assoziationen mit Schwimmbad aus - aber ganz ehrlich, wenn ich an Schwimmbäder denke, denke ich nicht unbedingt an Sauberkeit T_T. ABER: Es hat geholfen. Natürlich habe ich dabei brav Einhalhandschuhe getragen, da ich den Reiniger nicht nennenswert verdünnt habe.
Es brauchte immer noch zwei Reinigungsgänge mit dem Chlorreiniger, aber es zeigte deutlich mehr Erfolg, als der Essigreiniger. Normalerweise putze ich mein Bad immer nur mit dem Essigreiniger - hilft gut gegen Kalkflecken und Essig selbst hat ja auch schon desinfizierende Eigenschaften, wie schon die Altforderen wussten (o=
Aber nach dem Zweiten Durchgang war meine Wanne so sauber... ich schätze, so sauber war sie seit 20 Jahren nicht.
Anschließend habe ich alle Reste dieses Badebombenexperiments im Restmüll entsorgt.... -.- Schade um die Rohstoffe, aber das war eine Mühe, die ich mir nicht noch mal machen möchte und auch sonst niemandem zumuten möchte.
Leider habe ich die Wanne nicht fotographiert, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, es war ein FIASKO. Meine Wanne ist eigentlich Bahamabeige - danach war sie versehen mit einem sehr breiten Streifenmuster in tiefem Ziegelrot T_T Und ich sah aus als hätte ich eine Mischung aus starker Sonnenbräune und Sonnenbrand.
Samstag, 4. Januar 2014
Nachtrag: Seife im Glas (Foto)
Ich hatte ja über meinen ersten Versuch selbst Seife herzustellen berichtet.
Nach getaner Arbeit habe ich die Sachen unter fließendem Wasser abgespült und dann in die Spülmaschine gesteckt. Das Endresultat war, dass sich sowohl auf dem Löffel, dem Schneebesen als auch (weniger sichtbbar als viel mehr tastbar) auf der Innenseite des Topfes ein weißer Belag abgesetzt hat. Scheinbar haben die Reste der Lauge / Seife (Vermutung meinerseits) mit dem Spülmittel in der Spülmaschine reagiert... Erst sah es aus, als habe das Spülmittel die Oberfläche angegriffen (was z.B. bei Aluminiumgegenständen der Fall ist), aber als ich mit dem Nagel kurz drüber kratzte, löste sich diese Schicht auch wieder. Ich habe keine Ahnung was das genau ist - ich lasse die Sachen einfach noch einen Spülgang mit in der Spülmaschine ausharren. Aber ganz ehrlich, wenn ihr den Löffel so aus der maschine genommen hättet, wär es auch da nicht komisch geworden? ^.^;
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| Besagter Löffel |
Sonntag, 29. Dezember 2013
Kerzengießen zu Weihnachten 2013 - mit kleinen Problemen (Foto)
Da mein Wachsvorrat zuneige ging, habe ich bei eBay erstmal Wachs gekauft. 5kg Paraffin, 5kg Stearingwachs.
Aus den Resten hab ich eine Pyramidenkerze gegossen und den größten Teil einer Laternenkerze. Für die Laternenkerze musste ich schon nach und nach neues Paraffinwachs zumischen. Bei der letzten Wand und dem Boden fällt dann auf, dass das neue Wachs nicht leicht transparent aushärtet, sondern nahezu weiß. Dass es so ein Mischmasch geworden ist, fand ich natürlich nur mäßig gut.
Hier sieht man die drei bereits gegossenen Seiten (hauptsächlich Restwachs). Laut Anleitung, die mit der Form geliefert wurde, kann man die Form auf etwas, das als Sockel fungiert stellen (hier eine blaue Dessertschale), damit die Form möglichst eben steht und man eine 5-10mm dicke Wachsschicht gießen kann. Der Sockel soll vorallem die Lippe, die am oberen Rand ist, ausgleichen, welche der Form sonst leichtes Gefälle verleihen würde.
Der dunkle Streifen an der Unterseite der Form ist ein streifen (Bundeswehr)Panzertape - in Ermangelung irgendeines anderen Klebebandes - welches den Wachs am Auslaufen hindern soll.
Hier noch mal die Ansicht der beiden anderen Seitenwände. In zwei der vier Wände habe ich Gewürze mit eingegossen. Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Piment und kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale ^^ Wenn man nah genug an der Kerze ist, kann man die Gewürze sogar riechen.
Die Pyramidenkerzen hab ich jetzt nicht abgelichtet. Die sind aber vergleichsweise gut geworden. Die große Stumpenkerze und die Triole sind dafür aber leider ein Desaster geworden.
Aber eins nach dem anderen. Schon bei der letzten Wand der Laternenkerze ist mir aufgefallen, dass das neue Wachs weniger transparent ist. Beim Boden der Laternenkerze hat es mich ja nicht sonderlich gestört, den sieht man ja so gut wie nie. Richtig aufgefallen ist es aber, als ich eine der Pyramidenkerzen, die mit Wachs-Breakies gefüllt war, mit purem, ungefärbten Wachs aufgefüllt hab. Für dieses Wachs braucht man wirklich keine weiße Wachsfarbe.... Nun, zum Glück waren die Wachs-Breakies recht dunkel (lila) und man sieht sie noch ein wenig, zumindest, wo sie die Form berührt haben. Aber ich denke, damit sind die Breakies Kerzen ersteinmal 'gestorben' bis ich wieder 'vernünftigen' Wachs habe.
Warum sage ich 'vernünftigen' Wachs? Nur weil er eben milchiger, weniger durchscheinend ist? Nein. Schaut euch mal hier die Unterseite der Stumpenkerze an! Da habe ich schon 4-5 Mal Wachs drauf geschüttet um den Krater auszugleichen. Aber der Wachs zieht sich nicht nur zusammen und hinterlässt Krater, sondern wölbt sich auch teilweise nach oben und formt kleine Berge o.O Sieht furchtbar aus...
Und wer genau hinschaut, sieht auch, dass kein Docht mehr in der Form ist. Ja, die Kerze steckt noch in der Form - ohne Docht! Der blöde Wachs ist kaum in den Docht eingezogen und die Kerze steckt so fest in der Form, dass ich, trotz vorsichtigem Ziehen, plötzlich den Docht in der Hand hatte! Dabei stand die Kerze zuvor schon knapp 24h im Kühlschrank. Ich hatte sogar versucht die Form von außen ein wenig mit dem Fön zu erwärmen, aber es hat alles nichts geholfen. Nun kann ich sehen, wie ich den Wachs wieder aus der Form bekomme. Dabei fand ich die Farbgebung der Kerze eigentlich ganz hübsch. Leider weiß ich auch nicht mehr, bis wie viel Grad diese Form aushält....
Und mir schwant, ich werde das gleiche Problem mit meiner Triolenkerze haben. Das war das erste Mal, dass ich sie verwenden wollte! Leider sieht man auf dem Foto hier die marmorierung nicht so schön. Noch ist der Docht drin, aber ich weiß trtozdem nicht, wie ich das ganze noch retten soll. Die Kerzen zeigen auch in den Formen schon Sprünge/Risse ...
Als ich dem Verkäufer diese Probleme berichtete, meinte er, sowas käme vor, wenn der Wachs zu heiß geworden ist. Bisher hatte ich solche Probleme einfach nicht, Ich habe die Wachspastillen in ein sauberes Schraubglas geschüttet, in einen Topf mit Wasser gestellt und habe das ganze so auf mittlerer Stufe erwärmt, bis der Wachs geschmolzen war. Anschließend ist er in die vorbereitete Form gewandert und ich musste nur warten, bis der Wachs ausgekühlt und ausgehärtet war um meine fertige Kerze zu entformen.
Und jetzt?! Bin ich mächtig abgefuckt. Nun hab ich mir extra ein Wachstermometer bestellt, und teste aus, ob es wirklich daran lag. Denn ich habe 5kg von diesem blöden Wachs -.- Wenns beim nächsten Versuch auch nicht klappt, schick ich die Scheiße zurück...
Letztlich wollte ich die zwei Kerzen ja verschenken - was ja nun offensichtlich nicht geklappt hat.
Aus den Resten hab ich eine Pyramidenkerze gegossen und den größten Teil einer Laternenkerze. Für die Laternenkerze musste ich schon nach und nach neues Paraffinwachs zumischen. Bei der letzten Wand und dem Boden fällt dann auf, dass das neue Wachs nicht leicht transparent aushärtet, sondern nahezu weiß. Dass es so ein Mischmasch geworden ist, fand ich natürlich nur mäßig gut.
Hier sieht man die drei bereits gegossenen Seiten (hauptsächlich Restwachs). Laut Anleitung, die mit der Form geliefert wurde, kann man die Form auf etwas, das als Sockel fungiert stellen (hier eine blaue Dessertschale), damit die Form möglichst eben steht und man eine 5-10mm dicke Wachsschicht gießen kann. Der Sockel soll vorallem die Lippe, die am oberen Rand ist, ausgleichen, welche der Form sonst leichtes Gefälle verleihen würde.
Der dunkle Streifen an der Unterseite der Form ist ein streifen (Bundeswehr)Panzertape - in Ermangelung irgendeines anderen Klebebandes - welches den Wachs am Auslaufen hindern soll.
Hier noch mal die Ansicht der beiden anderen Seitenwände. In zwei der vier Wände habe ich Gewürze mit eingegossen. Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, Piment und kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale ^^ Wenn man nah genug an der Kerze ist, kann man die Gewürze sogar riechen.
Die Pyramidenkerzen hab ich jetzt nicht abgelichtet. Die sind aber vergleichsweise gut geworden. Die große Stumpenkerze und die Triole sind dafür aber leider ein Desaster geworden.
Aber eins nach dem anderen. Schon bei der letzten Wand der Laternenkerze ist mir aufgefallen, dass das neue Wachs weniger transparent ist. Beim Boden der Laternenkerze hat es mich ja nicht sonderlich gestört, den sieht man ja so gut wie nie. Richtig aufgefallen ist es aber, als ich eine der Pyramidenkerzen, die mit Wachs-Breakies gefüllt war, mit purem, ungefärbten Wachs aufgefüllt hab. Für dieses Wachs braucht man wirklich keine weiße Wachsfarbe.... Nun, zum Glück waren die Wachs-Breakies recht dunkel (lila) und man sieht sie noch ein wenig, zumindest, wo sie die Form berührt haben. Aber ich denke, damit sind die Breakies Kerzen ersteinmal 'gestorben' bis ich wieder 'vernünftigen' Wachs habe.
Warum sage ich 'vernünftigen' Wachs? Nur weil er eben milchiger, weniger durchscheinend ist? Nein. Schaut euch mal hier die Unterseite der Stumpenkerze an! Da habe ich schon 4-5 Mal Wachs drauf geschüttet um den Krater auszugleichen. Aber der Wachs zieht sich nicht nur zusammen und hinterlässt Krater, sondern wölbt sich auch teilweise nach oben und formt kleine Berge o.O Sieht furchtbar aus...
Und wer genau hinschaut, sieht auch, dass kein Docht mehr in der Form ist. Ja, die Kerze steckt noch in der Form - ohne Docht! Der blöde Wachs ist kaum in den Docht eingezogen und die Kerze steckt so fest in der Form, dass ich, trotz vorsichtigem Ziehen, plötzlich den Docht in der Hand hatte! Dabei stand die Kerze zuvor schon knapp 24h im Kühlschrank. Ich hatte sogar versucht die Form von außen ein wenig mit dem Fön zu erwärmen, aber es hat alles nichts geholfen. Nun kann ich sehen, wie ich den Wachs wieder aus der Form bekomme. Dabei fand ich die Farbgebung der Kerze eigentlich ganz hübsch. Leider weiß ich auch nicht mehr, bis wie viel Grad diese Form aushält....Und mir schwant, ich werde das gleiche Problem mit meiner Triolenkerze haben. Das war das erste Mal, dass ich sie verwenden wollte! Leider sieht man auf dem Foto hier die marmorierung nicht so schön. Noch ist der Docht drin, aber ich weiß trtozdem nicht, wie ich das ganze noch retten soll. Die Kerzen zeigen auch in den Formen schon Sprünge/Risse ...
Als ich dem Verkäufer diese Probleme berichtete, meinte er, sowas käme vor, wenn der Wachs zu heiß geworden ist. Bisher hatte ich solche Probleme einfach nicht, Ich habe die Wachspastillen in ein sauberes Schraubglas geschüttet, in einen Topf mit Wasser gestellt und habe das ganze so auf mittlerer Stufe erwärmt, bis der Wachs geschmolzen war. Anschließend ist er in die vorbereitete Form gewandert und ich musste nur warten, bis der Wachs ausgekühlt und ausgehärtet war um meine fertige Kerze zu entformen.
Und jetzt?! Bin ich mächtig abgefuckt. Nun hab ich mir extra ein Wachstermometer bestellt, und teste aus, ob es wirklich daran lag. Denn ich habe 5kg von diesem blöden Wachs -.- Wenns beim nächsten Versuch auch nicht klappt, schick ich die Scheiße zurück...
Letztlich wollte ich die zwei Kerzen ja verschenken - was ja nun offensichtlich nicht geklappt hat.
Donnerstag, 26. Dezember 2013
Sprudelndes Fußbad (Foto)
Was man als Badebomben für ein Vollbad machen kann, funktioniert auch als sprudelndes Fußbad - hab ich mir so gedacht. Also, gesagt getan (o=
Bei den Zutaten hab ich mir dann sogar ein wenig Gedanken gemacht, wie man das auf die Bedürfnisse von Füßen vielleicht besser anpassen könne. Was sind die Hauptprobleme bei Füßen? Schweißfüße, Stinkefüße und manche kämpfen ja auch mit Fußpilz... (was indirekt ja auch mit den Schweißfüßen irgendwie zusammenhängen mag, feuchtwarmes Klima und so). Also dachte ich mir, geben wir was Teebaumöl rein, das ist antiseptisch und wirkt in gewissem Grad auch gegen Fußpilz. Außerdem, ihr kennt ja sicher diese Deokristalle, noch eine kleine Prise Alaun, das mögen die Bakterien gar nicht, die für den unangenehmen Geruch den man mit Schweiß verbindet verantwortlich sind.
Die trockenen Zutaten:
- 3/4 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
- 1/3 Tasse Speisestärke (Maisstärke)
- 1/3 Tasse Citronensäure
- 1/6 Tasse Meersalz
- 1/6 Tasse Epsom Salz (Magnesiumsulfat)
- 1/2 Teelöffel Alaun (Kaliumaluminiumsulfat)
- 1 Esslöffel Mandelöl
- 1 Esslöffel Olivenöl
- 1 Teelöffel ('gehäuft') Kokosöl
- 1 Teelöffel ('gehäuft') Sheabutter
- 20 Tropfen (= ~1 Teelöffel) Teebaumöl
Benötigtes Arbeitsmaterial:
- 1 Schüssel
- 1 Tasse
- 1 Esslöffel
- 1 Teelöffel
- Förmchen (hier: Pralinenform aus Silikon)
Das Prinzip ist das selbe, wie bei den sprudelnden Badebomben: zuerst die trockenen Zutaten in der Schüssel vermengen, dann die flüssigen Zutaten (außer dem Teebaumöl) in die Tasse geben, kurz in der Microwelle erwärmen, damit die Festen Öle schmilzen. Anschließend das Teebaumöl hinzufügen und gut die Öle in der Tasse umrühren. Dann den Inhalt der Tasse in die Schüssel mit den trockenen Zutaten schütten und das ganze gründlich vermischen.
Der Plan sah vor, dass die Masse anschließend in die bereitgestellte Pralinenform aus Silikon gepresst wird... Aber das stellte sich als deutlich schwieriger heraus, als es mit den Sternen z.B. war. Möglicherweise war diese Form zu weich... jedenfalls war es äußerst schwer die Masse möglichst fest hineinzupressen und gleichzeitig halbwegs die Herzform bei zu behalten. Ich hätte es nett gefunden, wenn kleine, fertigportionierte, sprudelnde Badebomben für ein Fußbad (ca. 5L) dabei rausgekommen wären. Die Masse hat für die 15 kleinen Herzen ausgereicht, den Rest habe ich in ein größeres Muffinförmchen mit Herzform gepresst.
An dem Konjunktiv erkennt man schon, dass es nicht so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt habe. Beim Entformen sind die Herzen eins nach dem anderen zerbröselt. Nach dem ersten Versuch, dachte ich erst, lass sie noch was drin, vielleicht werden sie noch fester, aber das war leider nicht der Fall. Die Badebomben haben sich deutlich besser entformen lassen und ihre Form behalten. Die Herzen - sogar das große! - sind alle bis auf eins bis zur Unkenntlichkeit zerbröselt. Da ich das Fußbad verschenken wollte, musste ich mir nun was anderes ausdenken. Letztlich habe ich es in Gläser abgefüllt mit einem Etiket, welches anweißt, man möge 2-3 TL auf 5L Wasser auflösen...
Hier nun die traurige Ausbeute meines Entformversuchs... Das eine tapfere Herz hat einen Ehrenplatz bekommen (ok, das kleine weiße Herz auf der weißen Arbeitsplatte wäre wirklich schwer zu erkennen gewesen....) Ich habe mir natürlich Gedanken gemacht, weshalb diese Badebomben sich so schlecht bzw. gar nicht entformen lassen wollten. Möglicherweise war der Anteil der 'flüssigen' Zutaten zu hoch... Vielleicht hätte ich dann noch deutlich länger warten müssen mit dem Entformen. Aber genau weiß ich es leider nicht. Es hätte auch einfach an der Form liegen können... Dazu muss ich das ganze vermutlich noch mal in leicht variierter Form ausprobieren, schätze ich.
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