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Montag, 2. März 2015

Kalenderbilder (März) - Sternenhimmel, Nebel, Galaxie (Foto & Video)

Zu Weihnachten habe ich einen Kalender verschenkt. Ja, so einen zum Selbermachen. Für Januar und Februar hatte ich schon Bilder eingefügt, und für alle folgenden Monate - um es immer spannend und interessant zu halten - hatte ich einen Post-it eingeklebt, auf dem stand, dass es jeweils am 15. des vorherigen Monats das Bild für den betreffenden Monat geben sollte.
Ich gebe zu, mit dem März war ich jetzt schon was spät dran, den gab es erst am 1. März T_T

Im Januar gab es einen Linoleumdruck eines Buddah - weiß auf schwarzem Fotokarton.
Im Februar gab es fast nach PopArt Art ein Meer von Herzen mit schwarzer Tinte und Feder auf festem weißen Karton gezeichnet.

Und der März war dann endlich mal etwas farbiger.

Ich habe folgendes YouTube Video als Anleitung verwendet. Allerdings habe ich das uminöse Glossmittel weggelassen.
Verwendet habe ich folgende Utensilien:
  • Aquarellfarben von van Gogh
  • Aquarellblock von van Gogh 10x15cm
  • einen geeigneten Pinsel für Aquarellfarben (war bei dem Farbkasten dabei ^.^)
  • Acrylfarben (weiß, cyan und gelb)
  • einen Borstenpinsel für die Spritzer
  • einen feinen Haarpinsel für die Sterne
  • Wasser - viel

Wie im Video habe ich mit den hellen Farben angefangen - leider habe ich die einzelnen Zwischenschritte nicht fotographiert - und so lange sie noch nass waren in einander laufen lassen. Leider musste ich feststellen, dass die Farben doch deutlich schneller trocknen als ich gedacht habe, was einige Farbverläufe sehr erschwert hat.
Außerdem ist es gar nicht so einfach, das schwarz (und dunkel blau) mit reinzubringen, ohne, dass es in alles andere einblutetet.

Das fertige Bild sah dann so aus.
Letztlich war der feine Pinsel nicht so richtig geeignet um die ausstrahlenden Sterne zu malen. Ich finde sie etwas zu bulkig... und der Borstenpinsel, mit dem ich versucht habe die kleinen Sterntupfen / -spritzer zu machen, war wohl nicht hart genug. ich hätte mir etwas weniger Sprühnebel und mehr Tröpfchen gewünscht. Alles was ich bekommen habe waren längliche Kleckse und eben der Sprühregen, der mir eine Nuance zu fein war.

Mein Ergebnis sieht schon deutlich anders aus, als das aus dem Video - finde ich. Und erst gefiel es mir auch nicht so richtig, aber jetzt wo ich es mir noch mal so auf dem Foto anschaue, kommt mir der Gedanke, ob ich nicht vielleicht zu kritisch damit war. Mir gefällt besonders der übergang zum vermeintlich schwarzen an den Rändern. Und das Blasse mit rot/violett Nuancen... so vom anschauen gefielen mir die gelben und Orangen Flächen besser, aber die gefallen mir so im Gesamtbild nicht mehr so gut. Ich bin etwas hin und her gerissen.

Montag, 2. Februar 2015

Make Up Tasche / Schlampermäppchen (Foto & Videoreferenz)


Ein weiteres Geschenk war eine kleine Tasche. Ich hatte es als kleines Schminktäschchen oder Make Up Tasche für unterwegs geplant, meine Schwester identifizierte es jedoch als mögliches Mäppchen. Und warum auch nicht?

Das fertige Ergebnis sieht wie folgt aus:
Tasche geschlossen
Tasche geöffnet - mit sichtbarem Futter




















Erst auf dem Foto ist mir aufgefallen, dass ich leider die Bänder mit unterschiedlicher Laufrichtung aufgenäht habe >.<

Das Ganze besteht aus dem unteren Ende eines Jeanshosenbeins. Ich wollte den Saum erhalten, der gibt oben den Abschluss, wo er auf das Futter trifft.

Ich muss zugeben, bei der Konstruktion war ich erst etwas unentschlossen. Ich wollte nicht einfach eine flache Tasche nähen, wo nur flache / platte Kleinigkeiten reinpasse. Sie sollte schon etwas 'Tiefe' haben. Trotzdem habe ich zunächst das Hosenbein flach hingelegt, jeweils eine Seitennaht an den Außenseiten, und habe die offene Seite mit der Schnittkante zugenäht. Eigentlich wollte ich einen Kreuzboden nähen, also die Ecken umschlagen wie beispielsweise bei H-Milchtüten... aber das wollte und wollte nicht klappen und es erschien mir unschön und wulstig. Dann bin ich über die weiter unten verlinkten Videoanleitung bei YouTube gestolpert. Da ich nun aber schon einen Schritt weiter war mit meiner voreilig gesetzten Naht, habe ich die Ecken quasi abgesteppt und anschließend abgeschnitten. Im Schnittmuster waren die Ecken bereits vorher schon ausgeschnitten.

Da ihr aber meinen Fehler nicht nachmachen braucht, könnt ihr für den Boden auf jedenfall den Schnitt verwenden, wie er in dem folgenden Video erklärt wird. Das funktioniert super! 
 
Für das Futter habe ich dann das Ganze noch mal aus einem Stück Baumwollstoff, der ehemals eine Tischdecke war wiederholt. Das Futter habe ich dann an der oberen Kante fein mit einem dicken Leinenzwirn eingenäht, so unauffällig wie es möglich war. Was leider vorne, wo der Jeansstoff starke Gebrauchsspuren, sprich der Stoff am Saum durchgescheuert ist, nicht so unauffällig geworden ist, wie ich es mir erhofft habe. Aber ich wollte auch nicht, dass das Ganze dort auseinander fällt.

Aber merke: die Bändchen zum Verschließen habe ich vor dem Futter aufgenäht, damit ich nicht ausversehen durch das Futter durchnähe o.ä..

Da der Boden nachher was wellig war, das Futter war scheinbar etwas größer ausgefallen als der Rest, habe ich dann entlang der kurzen Nähte an den Seiten noch mal das Futter mit dem Außenstoff mit einem Steppstich angenäht.

Mit diesem Geschenk hatte ich relativ früh begonnen, es aber wegen dem Boden immer wieder zur Seite gelegt. Schlussendlich kann ich sagen, dass ich da viel zu kompliziert gedacht hab, und mir somit das Leben selbst schwer gemacht habe. Am Ende war es leider wieder ein mehr als auf den letzten Drücker fertiggestelltes Geschenk. Aber es war mir wichtig, es komplett von Hand zu nähen und dass es auch etwas praktisch nutzbares ist. (o=