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Freitag, 6. Februar 2015

Nachtrag: Sprudelnde Badebomben die zweite

Ich habe ja von dem  Badebombenfiasko berichtet.

In der darauf folgenden Woche habe ich meine Wanne noch 4x geschrubbt. Es war mir dann aber alles zu mühselig, trotzdem wollte ich meine Wanne auch wieder zum Baden nutzen können.

Also habe ich schlussendlich zu den etwas aggressiveren Reinigungsmitteln gegriffen. Ein chlorhaltiger Reiniger in der großen blauen Kunststoffflasche, den vermutlich jeder schon mal im Geschäft gesehen hat. Das Zeug stinkt abartig nach Chlor und löst bei mir immer Assoziationen mit Schwimmbad aus - aber ganz ehrlich, wenn ich an Schwimmbäder denke, denke ich nicht unbedingt an Sauberkeit T_T. ABER: Es hat geholfen. Natürlich habe ich dabei brav Einhalhandschuhe getragen, da ich den Reiniger nicht nennenswert verdünnt habe.

Es brauchte immer noch zwei Reinigungsgänge mit dem Chlorreiniger, aber es zeigte deutlich mehr Erfolg, als der Essigreiniger. Normalerweise putze ich mein Bad immer nur mit dem Essigreiniger - hilft gut gegen Kalkflecken und Essig selbst hat ja auch schon desinfizierende Eigenschaften, wie schon die Altforderen wussten (o=

Aber nach dem Zweiten Durchgang war meine Wanne so sauber... ich schätze, so sauber war sie seit 20 Jahren nicht.

Anschließend habe ich alle Reste dieses Badebombenexperiments im Restmüll entsorgt.... -.- Schade um die Rohstoffe, aber das war eine Mühe, die ich mir nicht noch mal machen möchte und auch sonst niemandem zumuten möchte.

Leider habe ich die Wanne nicht fotographiert, aber glaubt mir einfach, wenn ich sage, es war ein FIASKO. Meine Wanne ist eigentlich Bahamabeige - danach war sie versehen mit einem sehr breiten Streifenmuster in tiefem Ziegelrot T_T Und ich sah aus als hätte ich eine Mischung aus starker Sonnenbräune und Sonnenbrand.

Dienstag, 7. Januar 2014

Selbstgemachter Toilettenreiniger (Foto)

Ich habe all meinen Toilettenreiniger aufgebraucht. Ist aber nicht so schlimm, denn ich hab ja das 'Rezept' hier gefunden für einen selbstgemachten Toilettenreiniger und natürlich probier ich das jetzt mal aus!

Zunächst, der Link beinhaltet zwei Rezepte. Das obere ist für die Härtefälle, das zweite dagegen für den regulären Gebrauch. Da meine Kloschüssel erst ein knappes halbes Jahr alt ist und regelmäßige Reinigungen genießt, ist noch lange kein Bedarf für die Härtefallvariante.

Zutaten
Zutaten:
  • 1/2 (125g) Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 1/2 (100ml) Tafelessig
  • 8 Tropfen Teebaumöl
  • 8 Tropfen ätherisches Lavendel Öl

Zubereitung:
Ich habe mich genau an die verlinkte Anleitung gehalten. Die Backsoda abgemessen, die Öle hinzugefügt - und war etwas frustriert, denn wie zu erwarten war, bildeten die Öle Klümpchen und haben sich nicht wirklich mit der Backsoda vermengen lassen. Dessen ungeachtet habe ich den bereits im Messbecher abgemessenen Tafelessig langsam hinzugefügt und mit einem Löffel umgerührt. Erwartungsgemäß haben Backsoda und Essig mit sprudelnd miteinander reagiert - weshalb man wirklich nur nach und nach und nicht die ganzen 100ml auf einmal hinzufügen sollte.

Anwendung:
Die 'gemischten' Zutaten.
Ich habe die Mischung sofort verwendet. Den Becher in dem ich es angemischt habe, habe ich zusammen mit dem Löffel mit dem ich das ganze durchgerührt habe ins Bad getragen und versucht mit etwas Schwung die Mischung auch unter den Rand der Kloschüssel zu bekommen, was halbwegs funktioniert hat. Nachdem ich den gesamten Inhalt auf die Kloschüssel verteilt hatte, kam die Klobürste zum Einsatz.
Da die Toilette keine sichtbaren Verschmutzung hatte, ist natürlich schwer einzuschätzen wie groß die Reinigungswirkung war. Ich lasse es erst mal einwirken.

Wie man im Foto rechts aber sehen kann, mischt sich das Natron nicht wirklich mit dem Essig, also hab ich es beim Verteilen immer wieder verrührt.

Eins kann ich jedoch schon sagen: 5 Tropfen jeweils vom Teebaumöl und dem Lavendelöl hätten auch völlig ausgereicht. Der Geruch ist sehr intensiv, aber es harmoniert erstaunlich gut ^.^ An sich mag ich den Geruch vom Teebaumöl eigentlich nicht, aber was nimmt man nicht auf sich, wenns denn auf natürliche Weise antibakteriell ist, gell?

Sonntag, 5. Januar 2014

Selbstgemachter Essigreiniger (Foto)

Ich hab diese Anleitung gefunden und MUSSTE es ausprobieren!


Zutaten
Meine Variante war Grapefruit Schalen und Japanisches Minzöl. An sich wuchert in meinem Garten ja Minze, aber jetzt im Winter ist auch die verdorrt. Verdammt! Aber dann hätte ich endlich noch mehr Verwendungsmöglichkeiten. Man kann nur so viel Pfefferminztee, Mojito und Hugo trinken, oder Joghurtdipps mit Minze verzehren.

Zutaten:
Schale von 1,5 Grapefruit
0,5L klaren Essig (Tafelessig)
~ 10 Tropfen Japanisches Minzöl
ausreichend großes Schraubglas

Werkzeug:
Messer
Messbecher
Brettchen

Es ist denkbar einfach:
Schäle eine Grapefruit, gibt die Schalen in das Schraubglas. Mess 0,5L Essig ab und gieß sie auf die Schalen in das Schraubglas. Anschlhießend träufle ca. 10 Tropfen Japanisches Minzöl dazu. Verschließe das Schraubglas und 'schüttle' es ein wenig. Dann lasse es für 2-3 Wochen einfach irgendwo stehen....

Nach ~3 Woche Ziehen
Ursprünglich hatte ich vor diesen Essigreiniger als Gaggeschenk an Weihnachten zu verschenken. Aber ich hatte die Mischung erst eine Woche vor Weihnachten angesetzt und nach nur einer Woche roch die Brühe auch einfach ... ekelhaft. Das wäre nicht mal als Gag lustig gewesen. Es stank abartig nach Essig und das Minzöl war sehr penetrant. Ich dachte schon 10 Tropfen sei eventuell zu viel des Guten gewesen. Auch die Schalen rochen... nicht mehr lecker. Aber ich habe das ganze jetzt einfach mal 3 Wochen insgesamt stehen lassen und dann noch mal daran gerochen - wer hätte es gedacht! - war positiv überrascht. Es riecht nun vornehmlich nach Grapefruit und nur dezent nach Minze. Der Essiggeruch ist fast gänzlich überdeckt. Insgesamt sieht es noch etwas unansehnlich aus.
Als nächstes werde ich die Flüssigkeit durch ein Sieb abgießen und ggf. noch mal durch einen Filter o.ä. schütten, um eventuelle Schwebteilchen rauszuholen. Anschließend wird es in eine Sprühflasche umgefüllt.

Zur 'Waschleistung' kann ich natürlich noch nichts sagen. Aber ich denke, ich werde diesen Essig'reiniger' auf jeden Fall im Bad verwenden - liegt ja nahe, da dort am ehesten mit Kalkflecken zu kämpfen ist.


Samstag, 4. Januar 2014

Nachtrag: Seife im Glas (Foto)

Ich hatte ja über meinen ersten Versuch selbst Seife herzustellen berichtet.
Besagter Löffel
Nach getaner Arbeit habe ich die Sachen unter fließendem Wasser abgespült und dann in die Spülmaschine gesteckt. Das Endresultat war, dass sich sowohl auf dem Löffel, dem Schneebesen als auch (weniger sichtbbar als viel mehr tastbar) auf der Innenseite des Topfes ein weißer Belag abgesetzt hat. Scheinbar haben die Reste der Lauge / Seife (Vermutung meinerseits) mit dem Spülmittel in der Spülmaschine reagiert... Erst sah es aus, als habe das Spülmittel die Oberfläche angegriffen (was z.B. bei Aluminiumgegenständen der Fall ist), aber als ich mit dem Nagel kurz drüber kratzte, löste sich diese Schicht auch wieder. Ich habe keine Ahnung was das genau ist - ich lasse die Sachen einfach noch einen Spülgang mit in der Spülmaschine ausharren. Aber ganz ehrlich, wenn ihr den Löffel so aus der maschine genommen hättet, wär es auch da nicht komisch geworden? ^.^;

Freitag, 3. Januar 2014

Kamm aus Horn (Foto)

Ich habe ja auch noch ein extra Mittelalterblog - aber ich hab mich entschlossen dort nur noch die Ergebnisse zu präsentieren, die Motivation dahinter bzw. den Nutzen davon, den historischen Hintergrund und wie es sich in der Praxis bewährt. Den 'Weg' dahin, die eigentliche Arbeit mit all seinen Arbeitsschriten, den Materialien, Werkzeugen etc. werde ich hier dokumentieren.

Nun, hier geht es, wie kann es im Moment anders sein, ebenfalls um ein Geschenk zu Weihnachten. Genauer gesagt war dieses Stück ein Wichtelgeschenk, welches auf der Weihnachtsfeier des Terra Coloniensis e.V.s am 30.11.2013 bereits die Besitzerin gewechselt hat.
Dummi Hornring von der Seite
Die Idee ist wirklich nicht neu, die hatte ich schon 2011 und hatte damals auch schon das Material gekauft. Aber dass ich gerade diese Person ziehe, war ein Zufall und der Gedanke die Idee einen Kamm aus Horn zu 'basteln' nun endlich umzusetzen, war dann wiederum eher spontan. Tatsächlich gebastelt habe ich am selben Tag, an dem ich den Kamm übergeben habe (o= hat ca. 2,5h gedauert, wenn ich mich nicht täusche.
Dummi Hornring von Oben

Ausgangsmaterial war ein Streifen Horn, ein Ring abgesägt von einem Horn eines Rindes (auch wenn ich mich frage, was das für ein Monsterrind gewesen sein muss, ich kann diese Ringe bald als Armband tragen - oh, neue Idee ^.^). Da ich den ursprünglichen Ring nicht fotografiert habe, hier als Dummie ein anderer, den ich noch habe.

Außerdem brauchte ich noch Werkzeug:
Verwendetes Werkzeug
  • Laubensäge
  • Säge (keine Ahnung wie die heißt, aber vom Zahnprofil etc. war die einfach super ^^)
  • Raspel (Pfeile kann man das nicht mehr nennen...)
  • Schleif- oder Schmirgelpapier in 3 Körnungen für Holz oder besser noch Metal
  • Schraubstock
Dummie Horn im Schraubstock
Den Hornring habe ich als erstes in den Schraubstock eingespannt und in zwei halbe Ringe halbiert. Das war fast noch das Schwierigste an der Sache. Mit der Laubsäge bin ich nicht sonderlich weit gekommen, da ich mit dieser auf unerklärliche Weise einfach total schief gesägt habe. Glücklicherweise fand ich vorort (im Werkkeller meines Onkels ^.^) noch eine andere Säge. Die war super. Mit dieser Säge konnte ich durchaus gerade sägen und es ging vor allem auch noch schneller.

Reste vom Horn, Außen- & Innenseite
Als das Horn dann halbiert war,  halbierte ich eine Hälfte wiederum, so dass ich zwei schmale Streifen mit Wölbung hatte. Einen dieser Streifen bearbeitete ich dann mit der Raspel, denn das Horn war an der Außenseite sehr rau und war nicht schön anzufassen. Nachdem die Außenseite halbwegs geglättet war, fiel mir allerdings auf, dass das ein ziemlich breiter Kamm würde, mit einer unpraktischen Krümmung auf diese Länge (außerdem wäre es wirklich ein Kampf und Krampf geworden die Zinken alle auf die Länge zu sägen...), also kürzte ich das gute Stück noch mal um einige Zentimeter, bis mir das Verhältnis von Länge zu Breite angenehm erschien (relativ zur Krümmung des Horns).

Dann wurde der Kammrohling noch mal mit der Raspel und anschließend mit dem Schleifpapier bearbeitet. Mit dem gröbsten, dass ich hatte, habe ich angefangen und mich zum feinen durchgearbeitet.
Anschließend habe ich alle Zinken von Hand mit der Laubsäge hinzugefügt. Im Nachhinein ärgere ich mich ein wenig darüber, da ich auch bei den Zinken mit der Laubsäge nicht wirklich gerade sägen konnte und die Zinken deswegen nicht wirklich gleichmäßig aussehen. Auch zwischen den Zinken habe ich mit dem mittleren Schmiergelpapier einen eventuellen Grat entfernt und die Kanten ein wenig abgerundet.

Fertiger Kamm (Vorderseite 'außen')
An sich find ich das Endresultat gar nicht mal so häßlich. Ich habe den Kamm dann auch in allen Ansichten fotodokumentiert (o= Am ehesten stört mich noch, dass die Zinken z.T. doch was krumm und schief sind, was allerdings von der Rückseite eher auffällt als von der Vordersetite, wie ich finde.


Fertiger Kamm (Rückseite 'innen')

Fertiger Kamm, Seitenansicht.


Mittwoch, 1. Januar 2014

Selbstgemachte Handwaschpaste - oder eher Seife im Glas? (Foto)

Unter all den Rezepten für hausgemachte Kosmetik- und Pflegeprodukte bin ich auch über eines für Haarschampoo gestolpert (unfassbar, wie viel ich in letzter Zeit online stolper XD). Zugegeben, dieses Rezept hat eine Nachbesserung erhalten... aber der eigentlich Punkt ist, für einige, vor allem waschaktive Produkte benötigt man (Flüssig-)Seife. Nun, die meisten der Seiten, die ich durchstöbert habe, sind englischsprachig und hauptsächlich amerikanischen Ursprungs, was sich deutlich in den verwendeten Maßeinheiten niederschlägt, aber auch in den Ausgangsprodukten, die sie verwenden. Die in dem zitierten Rezept verwendete Flüssigseife kenne ich nicht und spontan wüsste ich auch nicht, wo ich diese Art 'Schmierseife' kaufen könnte. Natürlich, man könnte einfach Schmierseife an sich kaufen - aber allein der Name... ich assoziiere mit sämtlichen Komposita des Wortes 'Schmier-' nur noch Schmierinfektion aka. wie bekomme ich einen Magen-Darm-Infekt - Nein Danke!

Außerdem erinnere ich mich noch daran, wie einfach die Seifenherstellung im Chemieunterricht war! Also googelt man ein wenig nach selbstgemachter Seife... Nun, vor ab möchte ich gleich meinen kleinen Informationsnotstand am Anfang dieser Aktion zugeben. In der Schule hatten wir Verseifungsvorgänge mit Kalilauge gemacht, was ausschließlich Schmierseife produziert. Man hätte gebrannten Kalk (oder ungebrannten?) zusetzen müssen, um feste Seife zu bekommen (man möge mich hier bitte korrigieren, sollte ich hier Unsinn von mir geben, ist schon gute 12 Jahre her ^.^). Benutzt man aber Natronlauge, muss man scheinbar nichts zusetzen, um am Ende eine feste Seife zu erhalten (aber auch hier kann man unterschiedliches im Netz lesen). Und alle Rezepte im Netz, die nicht in etwa 'schmelzen Sie den Glycerinblock, machen Sie ihn bunt und gießen Sie ihn in eine Form' lauteten, nannten Natronlauge als Lauge der Wahl zur Seifenherstellung. Und man glaub es kaum Ätznatron (NaOH), aus dem man durch Zugabe von der richtigen Menge Wasser Natronlauge herstellt, gibt es sogar bei Amazon zu kaufen! Und ich dachte schon, ich müsse in die Apotheke oder so.
So seh ich aus mit Schutzkleidung
Das ist deswegen erstaunlich, da es nicht unbedingt ungefährlich ist, mit Natronlauge zu arbeiten! Also bitte, wenn ihr Seife selber machen möchte, denkt an eure Sicherheit und Gesundheit und benutzt Schutzkleidung!
Schutzkleidung:
  • Schutzbrille
  • Handschuhe
  • Lange Ärmel
  • Alter Pulli / Schürze (optional)
  • ggf. Mundschutz
Aber zunächst einmal, ich wollte als erstes keine Shampoo machen, sondern eine Handwaschpaste. Man kennt die ja, mit 'Peelingeffekt', damit der Schmutz von den Händen geht. Ich dachte mir, da wäre ein Paste / seeeeehr dickflüssige Flüssigseife gerade gut. Nun, da ich Natronlauge verwendet habe, wird das wohl leider doch eher ein Stück Seife, aber zumindest Seife ^^;

Das Grundrezept habe ich bei About.com gefunden. Die Seite kann ich auch allgemein empfehlen, da David Fisher die Arbeitsschritte wirklich gut runterbricht und viel Informationen rund um den Seifenherstellungsprozess gibt. Das Layout der Seite mag etwas schwierig sein zu Anfang (mir fehlt eine klare Navigation), aber jeder Artikel ist glücklicherweise mit anderen Artikeln verknüft, so dass man auch mittendrin einsteigen könnte.
Das abgewogene Wasser
Außerdem verlinkt die Seite einige Laugenrechner!! Bitte auf keinen Fall einfach Lauge zusammenmischen und auf gut Glück rumexperimentieren!!!
Das abgewogene Ätznatron

Für die Lauge:
  • 76g Wasser
  • 26.975g Ätznatron (habe auf 26g abgerundet)





Das abgewogene Kokos Öl
Das abgewogene Oliven Öl
Die Öle
  • 160g Oliven Öl
  • 40g Kokos Öl








Die fertig angerührte Natronlauge
 Das körnige Ätznatron wird langsam dem Wasser zugefügt, nicht andersrum! Und bitte sehr aufpassen, da das Gemisch sich sehr stark erwärmt.
Die Natronlauge wird den zusammengemischten Ölen zugegeben









 Die Öle und die Lauge sollte etwa die selbe Temperatur haben, bevor man sie zusammenschüttet.


Und dann milchig werdende Mischung schön rühren...



Man sieht recht schnell, dass die Flüssigkeit milchig wird. Je mehr man rührt, desto milchiger wird sie. Nach und nach wird sie auch zähflüssiger. Allerdings dauert das mit dem Schneebesen echt lange. Ich hab das Gemisch noch recht dünnflüssig in kleine Glasschalen umgefüllt.

 In jede Glasschale habe ich ca. 2 Teelöffel leicht zerstoßenes Meersalz und kleingeschnittene, getrocknete Grapefruitschale zugesetzt. Leider haben sich diese Peelingzutaten nicht so verhalten, wie ich das gern gehabt hätte. Ich wollte, dass sie gleichmäßig auf die Masse verteilt sind. Letztlich hat sich das Salz unten abgesetzt und die Schalen schwammen eher an der Oberfläche...

Die fertige Seifenmischung in Gläschen mit den 'peelenden' Zusätzen
Zum Abschluss standen die Schälchen im Backofen, der für ca. 30 Minuten auf 50°C lief, um die weitergehende Verseifung zu begünstigen.

Zwei der vier habe ich bereits verschenkt. Da die Gläschen keine Deckel haben, habe ich sie mit einem Stück Alufolie bedeckt und mit einem Gummi fixiert. Auf die Alufolie habe ich einen Ausdrücklichen Hinweiß angebracht, dass die Paste (oder vermutlich bis dahin das feste Stück Seife T_T) nicht vor dem 13.01.2014 verwendet werden soll! Sicher ist sicher.

Dienstag, 31. Dezember 2013

Selbstgemachtes Bodyscrub [pflegendes Peeling] (Foto)

Noch mehr Pflegeprodukte! Genau genommen ist eine Freundin Schuld. Sie hatte auf Facebook einen Beitrag geteilt von DIY Home Decorating. Welcher Beitrag es genau war, weiß ich gar nicht mehr. Es war auf jeden Fall interessant genug, weiter zu stöbern und im Verlauf dessen, über diverse Dinge zu stolpern. Eins der ersten 'Rezepte' für selbstgemachte Pflegeprodukte war ein Bodyscrub. Leider finde ich das Rezept selbst nicht mehr wieder, aber es führte auf jeden Fall zu anderen Rezepten auf ChickRX (ich glaube, man muss registriert sein, um sie zu sehen, sorry ^^ ist aber auf jedenfall interessant). 'Mein' Rezept ist dort nicht zu finden, so viel dazu. Aber das ursprüngliche Rezept beinhaltete Kokosraspeln ^.^

Nun, es geht um ein Kokos Bodyscrub. Ähnlich wie bei den Badebomben, habe ich mit trockenen und flüssigen Zutaten gearbeitet.

Trockene Zutaten:
  • ca. 100g Kokosraspeln
  • ca. 50g Brauner Rohrzucker
Ich hab es, wie man an der Küchenwage sehen kann, abgewogen, aber leider nicht aufgeschrieben, wie viel es tatsächlich war, mea culpa, mea maxima culpa!
 'Flüssige' Zutagen:
  • ca. 20g Kokosöl
  • ca. 20g Sheabutter
Jep, auch hier hab ich mir nicht aufgeschrieben, wie viel es war. Aber jeweils 20g sollte hinkommen...







Dann werden wieder die trockenen Zutaten vermengt. Die festen Öle werden 30 Sek. - 1 Min. auf niedriger Stufe in der Microwelle erwärmt. Vermutlich wird das Öl trotzdem ziemlich heiß, also lässt man es besser einen Moment auskühlen... bevor man es mit dem Zucker und den Kokosraspeln vermengt. Die Mischung riecht auf jeden Fall schon mal lecker ^.^


 

Anschließend kann man das nun fertige Bodyscrub in ein Behältnis füllen.

Nicht wundern, wenn das ganze klumpen sollte, oder irgendwie hart erscheint. Da hier mit festen Ölen gearbeitet wurde, härten diese auch wieder aus, sobald sie erkaltet sind. Das schöne an Kokosöl und Sheabutter ist, dass sie bei Körpertemperatur schmelzen. Es ist also kein Problem eine kleine Portion zu nehmen und einfach in der Dusche, wie ein Peeling zu benutzen. Die Öle beginnen schon in der Hand zu schmilzen. Und ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass man sich hinterher nicht einmal eincremen muss (o= Man spült einfach mit klarem Wasser die Kokos- und Zuckerrückstände vom Körper ab, und zurück bleibt eine zarte Haut, frei von toten Hautschuppen und bedeckt mit meinem feuchtigkeitsspenden Ölfilm, der schnell einzieht ^.^

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Bodyscrub! Und es war wirklich super einfach und schnell gemacht (o=

Mittwoch, 25. Dezember 2013

Sprudelnde Badebomben (Fotos)

Scheinbar ist selbstgemachte Kosmetik derzeit total im Trend. Jedenfalls einmal über ein Rezept gestolpert für selbstgemachte Bodyscrubs (auch das habe ich natürlich ausprobiert, ist einfach genug), eröffnete sich mir eine fast unüberschaubare Vielzahl an Möglichkeiten.

Für mein erstes Experiment habe ich mich dann aber für die Badebomben entschieden. Zunächst fand ich diese Anleitung. Die führte mich weiter zu dieser Anleitung, die mir noch mehr zusagte. Letztlich bin ich keiner der beiden Anleitungen buchstabengetreu gefolgt. Aber ich gehe mal davon aus, dass es trotzdem gut funktionieren wird. Ich habe dann die Verhältnisse der Trockenzutanten vom ersten Rezept übernommen und insbesondere die Flüssigzutaten vom zweiten Rezept hab ich mit aufgenommen.
Trockene Zutaten

Zutaten:
Trocken:
  • 1 Tasse Backsoda (Natriumhydrogencarbonat)
  • 0,5 Tasse Zitronensäure
  • 0,25 Tasse Meer Salz (grob bis mittel gemahlen)
  • 0,25 Tasse Bittersalz / Epsom Salz (Magnesimsulfat)
  • 0,5 Tasse Maisstärke



Flüssig:
  • 1 EL Mandelöl
  • 1 EL Weizenkeimöl
  • 1 TL Kokosöl
  • 1 TL Sheabutter
  • Grüner Tee (sollte die Masse nicht feucht genug sein)






Außerdem braucht man noch:
  • 1 ausreichend große Schüssel
  • 1 Tasse (microwellengeeignet)
  • 1 Esslöffel
  • 1Teelöffel
  • etwas um die Bomben zu formen (hier: 4 Sternförmige Silikonmuffinformen)
  • ggf. Handschuhe (Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe)

Zunächst misst und mischt man die trockenen Zutaten in die Schüssel. Dann reinigt man die Tasse und füllt dort die 'flüssigen' Zutaten hinein. Da sowohl Kokosöl wie auch Sheabutter am Stück kommen, muss das ganze erst einmal etwas erwärmt werden. Die Tasse wird für ca. 1 Minute bei einer sehr niedrigen Einstellung in die Microwelle gestellt. Wenn sich Kokusöl und Sheabutter aufgelöst haben, das ganze einmal gut umrühren, etwas abkühlen lassen und anschließend auf die gut durchmischten, trockenen Zutaten schütten.

Trockene Zutatenmischung links, flüssige Zutatenmischung rechts und die Muffinformen wo später die Masse rein soll
Um nun die flüssigen mit den trockenen Zutaten zu vermischen, empfehle ich Gummi-, Latex- oder Venylhandschuhe zu tragen - es sei denn, in fettigen Massen rummatschen ist genau euer Ding, dann lasst die weg! Außerdem finde ich es extrem praktisch ein extra 'Abtrockentuch' zur Hand zu haben, nur für solche Aktionen. (Genau genommen hab ich  nen ganzen Stoß inzwischen ^^).

Alles wird durchmischt. Ziel ist es, dass keine trockenen Reste überbleiben. Die Masse soll von der Konsistenz her etwa wie Plätzchenteig sein... bloß nicht zu flüssig! Sollte sie zu trocken sein, kann man vorsichtig etwas vom grünen Tee (oder Wasser oder...) hinzufügen. Da muss man aber schnell handeln, da sofort die Sprudelreaktion anfängt, die muss man 'ersticken', da sonst nix mehr übrig ist für das Bad später ^^ Ich habe glaub ich nur wenige Tropfen hinzugefügt und ich bin mir nicht einmal sicher, ob das überhaupt nötig war.
Wenn alles gut vermengt ist, füllt man es in die Förmchen um. Zunächst habe ich mich etwas schwer mit den Silikonförmchen getan. In der Anleitung stand, man solle es so fest zusammenpressen, wie nur irgend möglich, da sie sonst beim Entformen auseinander brächen. Und wir wollen ja nicht, dass die, mit viel Mühe in die Form gebrachten Badebomben auseinanderbrechen! Aber nach einer Weile hatte ich raus, wo ich außen gegendrücken musste, damit das ganze noch die Form eines Sterns behält, und wo zu viel Druck nur Frust produziert. Das ist wohl reine Gefühlssache - oder man wählt eine bessere (aka feste) Form, schätze ich.
Badebomben 'Teig' in den Silikonmuffinförmchen
 Zunächst war ich skeptisch, da das ganze irgendwie sehr instabil wirkte. Alle Badebomben, die ich kenne, sind wirklich fest... Aber nach ca. 6h merkte man schon, wie sie fester wurden. jetzt sind sie gut 23h in der Form und scheinen mir bald bereit entformt zu werden ^^;

Meine Teigmenge war genau ausreichend für vier Förmchen.
Das Abmessen hat nur einige Augenblicke gedauert, das Vermengen ca. 5 Minuten. Was ca. 20-25 Minuten in Anspruch genommen hat, war das Umfüllen und in den Förmchen Festpressen... Aber ich gehe mal schwer davon aus, dass es sich lohnen wird ^^

Und hier das fertige Produkt